Bessere Bezahlung der Lohnarbeiter am Boden gefordert – Streik an Berliner Flughäfen

Der "neue" Berliner Brandt-Flughafen auf dem Schönefeld. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). An Berliner Flughäfen wird am Montag gestreikt. Wie Flughafen Berlin Brandenburg (FBB) mitteilt (5.1.2019), werde es „aufgrund eines Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel am 7. Januar 2019 von voraussichtlich 5 Uhr bis 8:45 Uhr … voraussichtlich zu starken Beeinträchtigungen im Luftverkehr“ kommen

Deswegen bittet FBB „alle Passagiere ausdrücklich, sich vor der Anreise am 7. Januar 2019 bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Flugstatus zu informieren“.

Auf „Spiegel-Online“ (5.1.2019) wird darüber informiert, dass laut Gewerkschaft Verdi „weitere Arbeitskämpfe auch an anderen deutschen Flughäfen … nicht ausgeschlossen“ sein, aber auf „Ferienzeit der einzelnen Bundesländer“ Rücksicht genommen werden solle. Für die Lohnarbeiter geht es um mehr oder weniger mehr Geld.

Dazu „Spiegel-Online“: „Nach der letzten Runde im Dezember hatten sich beide Seiten jeweils eine Verzögerungstaktik vorgeworfen. Laut Verdi hatte der BDLS eine Entgelterhöhung von lediglich 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit angeboten. Die Lohnanpassung für ostdeutsche Bundesländer solle erst nach fünf Jahren beendet sein.

Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns bei der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro. Bislang erhalte ein Beschäftigter, der in Tegel oder Schönefeld in der Passagierkontrolle tätig ist, nach dem regionalen Tarifvertrag 17,12 Euro pro Stunde.“


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