BMW, Daimler und Volkswagen apportieren sich selber – Zum Aftergang antideutscher Autobauer in Washington

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Washington Monument
Washington Monument in der Hauptstadt der VSA. Das Denkmal wurde zu Ehren des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA), George Washington, errichtet. Quelle Pixabay

Washington, VSA (Weltexpress). Die Trump-Regierung pfiff und die deuschen Autobauer hechelten in die Vereinigten Staaten von Amerika (VSA). Brav gingen sie Gassi mit den Großen am Potomac, saßen bei Fuß im Weißen Haus und wedelten mit dem Schwanz als Donald Trump wie ein Herrchen sprach.

Der Aftergang der Autobauer aus deutschen Landen sah bisweilen putzig aus, wie sie versuchten, den Parcours aus Zuckerbrot und Peitsche zu bewältigen. VS-Handelsminister Wilbur Ross forderte die Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen vor allem zu mehr Produktion in den VSA auf und also zu mehr Investitionen in Werke, also in den Kauf von Boden, in die Belohnung von Hand- und Kopfarbeitern und Bereitstellung von Kapital. Zugleich schürrt er mit anderen nicht nur seit Monaten die Furcht vor Strafzöllen, er macht die Ernsthaftigkeit der Trump-Regierung auch glaubhaft.

In der „Wiener Zeitung“ (4.12.2018) wird zudem dessen Aussage gegenüber dem Finanzsender CNBC zitiert mit den Worten: „Unser Handelsdefizit bei Autos und Autoteilen mit Deutschland beträgt rund 30 Milliarden US-Dollar (26,5 Milliarden Euro). Das ist fast die Hälfte unseres gesamten Handelsdefizits mit Europa.“ Wichtig sei laut Ross, einen großen Teil der künftigen Elektroautoproduktion in die Staaten zu bekommen.

Sollte das geschen, dann würde bedeuten, dass die Bundesrepublik Deutschland (BRD) als Standort gewaltig geschäwcht wird, dass die Lohnarbeiter in deutschen Landen in die Röhre gucken werden mit allen üblichen Folgen.

Volkswagen-Chef Herbert Diess wedelte besonders beflissentlich mit dem Schwanz. Er stellte noch in Washington „eine enge Partnerschaft mit dem VS-Autobauer Ford in Aussicht“. In „Spiegel-Online“ (4.12.20189 heißt es dazu: „Möglicherweise werde der deutsche Konzern Ford-Produktionsstätten zur Fertigung von Autos nutzen, sagte Diess. Zudem werde der Bau eines zweiten Werks erwogen.“

Offensichtlich apportieren sich BMW, Daimler und Volkswagen selbst.

Von den angeblichen Parteien der Arbeiter, manche halten die SPD und Die Linke noch für Arbeiterparteien, ist bis zur Stunde kein Wort der Empörung über diese Antideutschen zu hören. Diese?

Neben Diess sollen sich laut „Spiegel-Online“ Daimler-Chef Dieter Zetsche und BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter „optimistisch gezeigt“ haben, dass die angedrohten Strafzölle auf in der BRD hergestellte Automobile „abgewendet werden können“.

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