Blutbad in Burkina Faso – Im gescheiterten Staat leben Einwohner in Angst und Schrecken – Keine Sicherheit, keine Rechtsstaatlichkeit, dafür jede Menge Chaos

0
213
Ein Globus in Ouagadougou. Quelle: Pixabay, Foto: Ibrahim Diouf

Ouagadougou, Burkina Faso; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Überbevölkerung und Massenelend auch in Burkina Faso. Und in dem Land der angeblich „aufrichtigen Menschen“ Klüngel und Korruption wie in einem gescheiterten Staat. Der kurzen Frühling, den der Staat unter Thomas Sankara erlebte, nachdem der Staat, als er noch Obervolta hieß, vollends zerrüttet war, ist schon lange vorbei.

In dem schwachen Staat wechseln sich Aufstände von Volksgruppen und Militärs ab. Die Opposition ist zerstritten und zersplittert. Das gilt vor allem auch für die sankaristischen Bewegungen und Parteien. Das politische Elend ist groß. Der gescheiterte westafrikanische Staat kann weder den einen noch den anderen Sicherheit gewähren – von Rechtsstaatlichkeit ganz zu schweigen – und auch nicht vor Angriffen aus dem Ausland schützen.

Laut „Zeit-Online“ (10.6.2019) sollen „bei einem Überfall auf ein Dorf im Norden von Burkina Faso … 19 Menschen getötet worden“ sein. Weiter heißt es: „Nach Behördenangaben vom Montag ereignete sich der Überfall am Sonntagnachmittag im Bezirk Arbinda, unweit der Grenze zu Mali. An dem Überfall seien dutzende Angreifer beteiligt gewesen…“

Katrin Gänsler titelt im „Deutschlandfunk“ (7.6.2019) falsch: „Ein Land in Angst“. Das ist völliger Quatsch. Auch ein Volk lebt nicht in diesem Vielvölkerstaat in Angst und Schrecken. Es sind bestimmte Völker und Volks- und Glaubensgruppen. Die gewalttätigsten Angriffe gehen von den Muselmanen aus. Muselmanische Milizen begehen Verbrechen vor allem an Christen. Für viele Milizen ist Burkina Faso immer noch ein sicherer Hafen, denn der Staat ist eine Ausgeburt der organisierten Verbrechens. Täglich werden mehrere Menschen ermordet.

Gänsler lässt einen Mann zu Wort kommen, der Folgendes gesagt haben soll: „Man darf die Religion nicht kriminalisieren. Selbst wenn die Religion benutzt und es nach einem Konflikt zwischen Christen und Muslimen aussieht, ist das nicht so.“ Doch, genau so ist es. Und man muss nicht nur die muselmanische Ideologie kritisieren, man muss sie bekämpfen und zwar auch militärisch.

Was Gänsler auch immer in Burkina Faso gemacht haben mag, das Denken hat sie vergessen, sodass nur dummes Zeug herauskommt, das der „Deutschlandfunkt“ auch noch verbreitet.

Anzeige