„Bluff“ und „Bombe“ im Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China

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Container mit Waren aus der Volksrepublik China. Quelle: Pixabay

Washington, VSA; Peking, China; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) und der Volksrepublik China knirscht es im Gebälk der Gemeinsamkeiten. Der Handelsstreit ist längst einer in penetranter Permanenz.

Zwar zwitscherte VS-Präsident Donald Trump jüngst von einem „epischen“ und „monumentalen“ Handelspakt und sogar seine Mitarbeiter im Weißen Haus legte mit Lob noch einen drauf und sprachen von einem baldiges Treffen zwischen Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, das „wahrscheinlich“ sei, doch dann kam es erstens anders (oder auch nicht) und zweitens als man denkt (oder denken sollte).

Trump twitterte am gestrigen Sonntag erneute und zwar drohte er laut „Handelsblatt“ (6.5.2019) mit „Sonderzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar“, die „schon ab Freitag von bisher zehn auf 25 Prozent erhöht werden“ sollen. „Darüber hinaus würden die USA Strafzölle auf weitere chinesische Produkte in Höhe von 325 Milliarden Dollar verhängen wollen. Für diesen Schritt nannte Trump noch keinen genauen Zeitpunkt.“

Will man Washington nicht an seinen Worten erkennen, sondern an seinen Taten, dann stehen die bisherigen Sanktionen im Blickpunkt. Mit weiteren Zöllen muss daher gerechnet werden. Doch das, was auch ein „Bluff“ sein könnte, habe in Peking laut Bernhard Zand in „Spiegel-Online“ (6.5.2019) „wie eine Bombe eingeschlagen“.

In der „Zeit“ (6.5.2019) wird unter der Überschrift „China erwägt Abbruch der Handelsgespräche mit den USA“ darauf hingewiesen, dass „im Januar und März … Trump zweimal bereits angekündigte Fristen für Zollerhöhungen verschoben“ habe.

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