Auf geht`s Migranten: nach Hause!

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Irgendwo in Bagdad, Irak. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass Politiker in Syrien ihre Landsleute dazu aufrufen, zurückzukehren und das Land neu aufzubauen, das ist nichts Neues. Und in der Tat ist in weiten Teilen des Staatsgebietes Syriens Frieden eingekehrt. Die dort Gebliebenen, die sich gegen die Muselmanen-Milizen, Dschihadisten und Terroristen aller Couleur verteidigten, bauen ihre Dörfer und Städte, so sie denn in Mitleidenschaft gezogen wurden, wieder auf, Stein für Stein. Gewartet wird auf finanzielle Hilfe und vor allem auf die Heimkehrer, die es besonders in deutsche Lande zum Handaufhalten zog.

Auch im Irak wird längst auf Heimkehrer gewartet. „Ein Jahr nach dem militärischen Sieg über die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ruft die irakische Regierung die nach Deutschland geflüchteten Landsleute zur Rückkehr auf, meldet „Tag 24“ (17.12.2018).

Der irakische Außenminister Mohammed Ali al-Hakim wird zitiert, der am Montag nach einem Treffen mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas in Bagdad gesagt haben soll: „Wir hoffen, dass diese Bürger freiwillig in den Irak zurückkehren werden.“

Da kann er wohl lange hoffen, auch wenn er „die Sicherheitslage in seinem Land als ‚exzellent‘ und ’stabil‘ bezeichnet“.

Auch Maas (SPD) bestätigte ein Ende der „Terrorherrschaft“ des IS.

Ende September seien nach Angaben aus der Bundesregierung 245.000 irakische Migranten in Deutschland registriert gewesen. Wann macht die Merkel-Regierung, die von den Altparteien CDU, CSU und SPD getragen wird, ernst und schickt die Handaufhalter endlich nach Hause? Ein Jahr ist der Sieg gegen den IS schließlich her, was auch Maas bestätigt, auch wenn „im Norden des Landes um Mossul herum“, wie es in „Tag 24“ heißt, „noch immer IS-Zellen aktiv“ seinen, weswegen es „dort … immer wieder zu Anschlägen der Terrormiliz“ IS komme.

Richtig, nicht überall in diesen Staaten herrscht Friede, ist Freude und kann man Eierkuchen kaufen, aber wenn an der Nordseeküste Hochwasser herrscht, dann ich auch nicht überall in der Berliner Republik Land unter.

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