Amis warnen Türken vor erneuter Offensive in Syrien – Trump droht Erdogan schriftlich mit vollständig Zerstörung und Auslöschung der türkische Wirtschaft

0
221
Donald Trump
Donald Trump, Washington DC, 2017-01-20, zeigt der Welt die Faust. © The White House

Washingt, VSA; Ankara, Türkei (Weltexpress). Nach wie vor führen die Syrer mit Russen, Libanesen und Iranern an ihrer Seite Krieg gegen Kopfabschneider, die von den Arabern der Saud-Dynastie und den Türken unterstützt werden, obwohl die sich auch nicht so grün sind, wie das Buch und so weiter, den Mohammed solle Grün getragen haben.

Das und vieles andere dürfte den Amis der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA, englisch USA) ziemlich egal sein, im Grunde sind es auch die Kurden, die von den Türken im eigenen Land und in fremden Ländern unterdrückt werden. Für die Türken sind alle Kurden Terroristen. PKK, PYD und YPG und was es sonst noch so gibt, sind für die Erdogan-Türkei Terrororganisationen.

Ende mit endlose Kriege

Dass die Trump-VSA Soldaten aus Kriegsgebieten zurückholen und sich Donald Trump (Republikaner) mit Ölkriegen im Gegensatz zu seinen Vorgängern Barack Obama und George W. Bush, die einen Krieg nach dem anderen vom Zaun brachen, bislang zurückhält, das ist richtig und wichtig.

Trump twitterte: „Die Türkei, Europa, Syrien, Iran, Irak, Russland und die Kurden müssen nun die Lage in den Griff bekommen.“ Es sei Zeit für einen Ausstieg der USA, „aus diesen lächerlichen, endlosen Kriegen, von denen viele Stammeskriege sind“.

Dass Linke wie Sevim Dagdelen (Die Linke) im Rückzug der VSA aus Syrien das Geben eines grünen Lichtes für den Vormarsch der Türken sehen, das teilte sie per Pressemitteilung vom 7.10.2019 mit. Sie schreibt u.a.: „Mit dem Einmarsch der türkischen Armee an der Seite islamistischer Söldnerbanden droht wie schon in Afrin die Vertreibung Hunderttausender Menschen und anhaltende Instabilität in der Region. Die Bundesregierung darf dem Despoten Erdogan nicht länger den Rücken stärken, wie zuletzt durch den Huldigungsbesuch von Bundesinnenminister Horst Seehofer in Ankara. Notwendig ist eine Verurteilung der geplanten Kriegsoffensive in Syrien als Völkerrechtsbruch und ein Stopp der Waffenexporte an Erdogan.“

Vollständig Zerstörung und Auslöschung der türkische Wirtschaft

Jonathan Hoffman, Sprecher von VS-Kriegsminister Mark Esper, teilte mit, dass das Pentagon „genau wie der US-Präsident … der Türkei deutlich gemacht“ habe, „dass wir eine türkische Operation in Nordsyrien nicht unterstützen.“ Weder werde die Armee Hilfe leisten noch sich an solchen Einsätzen beteiligen, hält „Spiegel-Online“ (7.10.2019) unter dem Titel „USA warnen Erdogan vor Angriff auf syrische Kurden“ fest.

Auch VS-Außenminister Mike Pompeo, der am Wochenende in Athen weilte und Griechenland zum „Stabilitätsfaktor im östlichen Mittelmeer“ erklärte, warnte heute ebenfalls die Türkei.

Derzeit sind es wirklich nur die Minister der Merkel-Regierung von den Altparteien CDU, CSU und SPD, die sich bei Erdogan anbiedern wie jüngst Horst Seehofer (CSU).

Donald Trump twitterte heute: „As I have stated strongly before, and just to reiterate, if Turkey does anything that I, in my great and unmatched wisdom, consider to be off limits, I will totally destroy and obliterate the Economy of Turkey (I’ve done before!). They must, with Europe and others, watch over… „

„Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner großartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen”, schrieb Trump am Montag auf Twitter. Was Trump mit klarer Kante schreibt, das würden weder Seehofer noch Merkel laut sagen.

Lindsey Graham, republikanischer Strippenzieher in Washington, drohte der Türkei ebenfalls mit Sanktionen, sollte sie „einen Fuß nach Syrien setzen“. Das kann ja heiter werden, den türkische Soldatenstiefel treten schon längst auf syrischen Boden.

Dolchstoß, Drohungen und was kommt dann?

Dass „die Vereinigten Staaten … zuvor einen Rückzug der US-Truppen aus den syrischen Regionen angekündigt“ habe, „in denen eine türkische Militäroffensive gegen kurdische Einheiten erwartet“ werde, das wird in „Sputnik“ (7.10.2019) mitgeteilt und darauf hingewiesen, dass Kurden dies als „Messerstich in den Rücken“ bezeichneten.

Die Welt schaut jetzt nach Anakara. Wird Recep Tayyip Erdogan den Befehl zum Vormarsch geben? Laut Erdgan stehe die türkische Offensive in Syrien kurz bevor.

Wird Trump den Wirtschaftskrieg gegen die Türkei befehlen?

Und was wird die Assad-Regierung in Damaskus davon halten? Werden die Syrer das Treiben der Türken zulassen oder mit Unterstützung von Russen und Iranern notfalls gegen die Türken vorgehen oder gegen die Kurden?

Anzeige