Der Druck der Kriegstreiber in den VSA ist für die Türkei offenbar zu groß – Cavusoglu droht mit Sperrung von Bosporus und Dardanellen – Erst die Drohung, dann die Kriegserklärung aus Ankara?

Mevlüt Cavusoglu (AKP). Quelle/Bild: NATO UK Foreign and Commonwealth Office, CC BY-SA 2.0, Aufnahme: 2017

Istanbul, Ankara, Türkei (Weltexpress). Die Republik Türkei ist als Vasallenstaat Mitglied im Kriegsbündnis Atlantikpakt, in dem die Anlgo-Amerikaner den Ton angeben und VS-Amerikaner die Befehle. Offenbar ist der Druck der Kriegstreiber in den VAS für die Türkei zu groß.

Gestern noch erklärte Mevlüt Cavusoglu von der Glühlampenpartei AKP als Außenminister, daß sich die Türkei an das Meerengen-Abkommen halten werde, heute erklärt er das genaue Gegenteil.

Mit anderen Worten: Ankara droht Moskau mit der Sperrung von Bosporus und Dardanellen für Kriegsschiffe. Çavuşoğlu verweist in einem Interview mit „CNN Türk“ (27.2.2022) zwar auf den Vertrag von Montreux hin, der die Zufahrt von und zum Schwarzen Meer regelt, doch interpretiert er ihn heute so, daß die Türkei diesen Vertrag brechen und die Durchfahrt von Kriegsschiffen in Kriegszeiten einschränken könne, so als würde sich die Republik Türkei mit der Russischen Föderation im Krieg befinden.

In der Tat sind die Worte von Cavusoglu eine Drohung. Die Sperrung von Bosporus und Dardanellen käme einer Kriegserklärung gleich. Sie kommt nicht aus Moskau, sie kommt aus Ankara.

Allerdings werden die wichtigen geopolitischen Befehle für Ankara in Washington gegeben.

Anmerkung:

Siehe auch die Artikel

im WELTEXPRESS.

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