Donezk, DVR, RF (Weltexpress). Im Weltnetz kursiert ein Video einer mutmaßlich „Truppe von Urophagen“, die sich an ihren Oberbefehlshaber wendet. Die Rede ist nicht vom Diktator von Banderastan, sondern von Mychajlo Drapatyj, auch Michailo Drapati geschrieben. Drapati ist einer der ganz üblen Faschisten und war bereits beim völkerrechtswidrigen Angriffskriegen auf die Donezker Volksrepublik (DVR) und Lugansker Volksrepublik (LVR) mittenmang statt nur dabei.
Sowohl die DVR als auch die LVR konnten sich im Bürgerkrieg gegen die Faschisten konstituieren. Zwar gab es in mehreren Oblasten im am Reißbrett entstandenen Kunststaat am Rand von Rußland, der deswegen Ukraine genannt wird, Kämpfte, aber nur in den Oblasten Donezk und Lugansk gingen diese zugunsten der Antifaschisten aus.
Urophagie in Banderastan
Während die LVR vollständig vom Faschismus befreit wurde, wird in der DVR weiter gegen den Faschismus gekämpft. Auch andernorts der Hunderte von Kilometer langen Front wird gegen den Faschismus gekämpft. Die Befreiung von russischen Städten wie Odessa steht noch bevor. Auch Kiew ist eine russische Stadt, sogar eine der fünf historischen Hauptstädte der Russen. Sie war die Hauptstadt der Kiewer Rus.
Die Front, die viele Kilometer tief ist und also nicht aus einer Hauptkampflinie besteht, sondern aus einem Gefechtsraum, scheint vor allem für die Faschisten vielerorts eine Fleischmühle zu sein. Aus einem dieser Orte meldete sich eine mutmaßlich Truppe von Urophagen, auch als „faschistische Pißtruppe“ bezeichnet, und erklärte: „Wir trinken unseren eigenen Urin.“ Und das taten sie, wenn überhaupt, dann wohl nicht auf das Wohl des Diktators und Oberbefehlshabers.
Wir zitieren wie folgt den Sprecher der mutmaßlich Truppe von Urophagen anscheinend im Rang eines Gruppenführers, der offensichtlich größtenteils las, was er sagte: „Ich grüße Sie, Herr Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Generalmajor Michailo Drapati.
Wir wurden hierher entsandt, um sieben Soldaten abzulösen, die acht Monate lang ohne Rotation auf ihren Stellungen waren. Uns wurde gesagt, die Dauer unseres Einsatzes betrage einen Monat. Doch seit April befinden wir uns bis heute auf diesen Stellungen.
Uns wurde gesagt, es gebe Ausweichstellungen und Hauptstellungen, die für eine Stationierung vorbereitet seien – wie sich herausstellte, stimmte das nicht.
Uns wurde gesagt, Versorgung und Logistk seien eingerichtet und alles werde per Drohne abgeworfen, aber auch das stimmte nicht.
Wir befinden uns derzeit in einem Unterstand, der zerstört wurde. Alle Stellungen sind zerstört.
Seit drei bis sieben Tagen gibt es keine Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser.
Als ich auf einer anderen Stellung war und mein Personal auf einer weiteren Stellung, erhielten wir 12 Tage lang überhaupt nichts – weder Trinkwasser noch Essen.
Um den Körper irgendwie am Leben zu halten, trinken wir unseren eigenen Urin und warten darauf, daß uns wenigstens irgendetwas abgeworfen wird.
Starlink wurde bei uns zerstört und wir hatten nur noch Funkverbindung.
Wir baten darum, ein Starlink-Gerät zu schicken, aber als Antwort erhielten wir nur ein ‚Okay‘ und das war alles.
Wir bestellten Medikamente, erhalten sie aber ebenfalls nicht rechtzeitig, und manchmal überhaupt nicht.
Einige meiner Soldaten waren aufgrund von Wasser- und Nahrungsmangel mehrere Tage lang im Halb-Koma.
Ich habe beschlossen, daß meine Truppe und ich bei günstigen Bedingungen die Stellung verlassen werden, ohne auf Ablösung zu warten, denn wir haben weder die Kraft noch die Möglichkeit, die Stellung zu halten.
Wir verweigern den Dienst nicht, aber wir haben keinen anderen Ausweg.
Wir bitten um einen Korridor für einen sicheren Abzug von hier.
nd um Transportmittel für die Evakuierung.
Alle anderen Instanzen, an die wir uns gewandt haben, haben uns nicht geholfen.
Unsere einzige Hoffnung sind Sie.
Wir wissen nicht, ob wir überleben, bis günstige Wetterbedingungen eintreten – ob uns der Feind vernichtet oder unsere eigenen Kommandeure, die uns derzeit während dieses Einsatzes befehligen.
Mit Respekt, Leutnant Anatoli Aleksandrowitsch Saschtschuk. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Hilfe – und darauf, daß Sie uns in dieser Not nicht im Stich lassen, denn wir wollen zu unseren Familien und Angehörigen nach Hause zurückkehren.
Wir weigern uns nicht, für unseren Staat zu kämpfen, aber wir bitten darum, wenigstens mit Nahrung und Wasser versorgt zu werden und daß Rotationen gemäß der Gesetzgebung erfolgen.“
Die Echtheit dieser mutmaßlichen Truppe von Urophagen kann von mir nicht überprüft werden. Ich hätte an die Urophagen Fragen!
Nebenbei bemerkt wissen Böse, Kenner und Kritiker nicht nur von einer Truppe von Urophagen unter dem Diktator von Banderastan, sondern von mehreren. Auf Schlacht- und Grabfeldern in Banderastan liegen seit dem Putsch der Faschisten im Februar 2014 Hunderttausende von Toten. Vermutet wird, daß darunter mehr als der eine oder andere Urophage sein wird.
Anmerkungen:
Siehe die Beiträge
- Bugrowatka befreit – Die Befreiung von Woltschansk durch Truppen der RF-Streitkräfte steht bevor von Michail Morosow
- Unter dem Diktator von Banderastan werden keine Zahlen mehr zu abgewehrten Flugkörpern aus der RF genannt von Michail Morosow
im WELTEXPRESS.
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