Vom Stellungskrieg zum Bewegungskrieg oder Wann und wo geht noch Grabenkrieg in Banderastan?

Kriegspräsident Selenski im Bild. Quelle: Legion-media.ru

Washington, VSA (Weltexpress). Die Taktik der „kleinen Taten“, wie ein pensionierter VS-amerikanischer Oberstleutnant das Vorgehen von Truppen der RF-Streitkräfte gegen die von Banderastan nannte, führt zu großen Verlusten an Mensch und Material. Die Ukro-Faschisten verlieren nicht nur Leuten, sondern auch an Land. Nicht mehr lange, dann wird von Marjinka bis Soledar eine Dutzende Kilometer lange Front entstehen, die im Grunde genommen keine mehr ist, weil es keine Verteidigungslinien gibt, noch nicht einmal eine Hauptkampflinie.

Siehe dazu den Beitrag „Retired colonel says this is one of the ‚big problems‘ amid Russia’s recent gains“ in „CNN“ (Ostern 2024), in dem Cedric Leighton, ein pensionierten Oberstleutnant der VS-Luftwaffe, Auskunft zum Krieg gibt. Leighton wörtlich: „Wir werden wahrscheinlich sehen, dass sich die Landkarte der Ukraine ändert, und zwar in Bezug darauf, wo sich die Streitkräfte befinden, wo die ukrainische Verteidigung angesiedelt sein und wohin sich die Frontlinie bewegen wird.“ Er vermutet anscheinend Vorstöße von Truppen der RF-Streitkräfte im Rauf Awdejewka und Charkow.

Auch heute gab es „kleine Taten“. Das Kriegs-/ Verteidigungsministerium in Moskau ließ mitteilen, daß Truppen der RF-Streitkräfte an drei Frontabschnitten vorgerückt seien beziehungsweise ihre Positionen verbesserten. Alle paar Tage die eine oder andere „kleine Tat“ oder Kleinvieh macht auch Mist.

Anders formuliert: Das Ganze der mehr oder weniger kleinen Vormärsche von Truppen der RF-Streitkräfte ist größer als die Summe ihrer Teile, aber der Teil im Raum Tschassow Jar ist ein entscheidendes. Nicht nur die Befreiung von Tschassow Jar, einst ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Faschisten in Banderastan und jetzt Frontstadt, steht bevor, sondern der Durchbruch an dieser Front, der sich auf rund 100 Kilometer erstreckt. Denn hinter Tschassow Jar kommt nur noch freies Feld ohne Verteidigungsstellungen von Bedeutung. Mit einem Durchbruch bei Umanskoje wird hüben und drüber gerechnet.

Eingegraben in russische Erde wird sich kein Ukro-Faschisten lange halten. Grabenkrieg geht in dieser Phase des zehn Jahre währenden Krieges in Kleinrußland ganz offensichtlich gar nicht mehr.

Doch eine solche Front kann Wochen halten, auch Monate, wenn sie nicht mit geeigneten Kräfte angegriffen wird. Schließlich sieht die Situation im Raum Kupjansk sowie an der Front zwischen Marjinka und Ungledar nicht viel anders aus. Wohin sollen unter dem dritten Kriegspräsidenten von Banderastan also die verbliebenen Reserven in Marsch gesetzt werden? Welche Stadt soll noch zur Festung erklärt werden wie unter den Hitler-Faschisten?

Die Deutschen, die in diesen Städten festsaßen und überlebten und womöglich vom Endsieg tagträumten, konnten ein Lied davon singen. Ihre Kinder und Kindeskinder wollen nicht daran erinnert werden und stehen wie eh und je an der Seite von Faschisten.

Anmerkung:

Siehe auch die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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