TROPICANA mit Anna Maria Kaufmann in Deutschland unterwegs – Neueste Holiday on Ice-Show im Januar in der Festhalle in Frankfurt am Main

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Weltpremiere: Holiday on Ice-Show Tropicana verzaubert Hamburg
Frankfurt am Main (Weltexpress) - So ist das mit den Stars! Und Anna Maria Kaufmann ist einer, nachdem der Gesangsstar mit dem Musical „Das Phantom der Oper“ schon 1990 ihren internationalen Durchbruch hatte. So ein begehrter und ausgebuchter Star kann unmöglich monatelang eine Tournee durch Deutschland auf dem Eis verbringen. Schon, daß sie überhaupt aufs Eis geht, ist eine Sensation, für die kanadische Sängerin allerdings Alltag, weil sie’s kann. Und so wird Anna Maria Kaufmann auch in Frankfurt am 5. Januar die Premiere bespielen wie sie es beim Deutschlandauftakt am 4. November in Hamburg tat: laufen und singen und das in den Folgevorstellungen mit insgesamt 19 Vorstellungen bis zum 17. Januar ihren Kolleginnen überlassen. Drei Lieder wird sie in zwei Szenen der Show Tropicana singen, die Barry Manilow musikalisch kreiert hat.

Und die Phantasien, die allein der Begriff ’Tropicana` evoziert, die hat man zu recht. Wir kennen bisher nur das Programmheft und schon dort sieht man auf dem Titel eine leichtbekleidete dunkelhäutige Schöne mit einem riesenhaften Federnbusch auf dem Kopf, viel gewaltiger als die Federkrone des Moctezuma, die dem Führer der Azteken im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer geraubt wurde, und die bis heute in Wien im Naturhistorischen Museum ruht. Aber nicht Mexiko ist das Stichwort, sondern Südamerika, und da vor allem die Karnevalszeit und damit Rio und Brasilien, weil jeder mit diesem Aufzug Tanzrevuen und noch mehr Tanzen und Hitze und Ausgelassenheit verbindet. Zu dieser Schwüle kommen nun aber noch die Schlittschuhe dazu und das ist wirklich eine kesse Mischung: unten Eis und darauf viel Haut und ein noch höheren Federbusch.

Aber unsere Assoziation mit Südamerika haut nur am Schluß der Show und auch da nur vermittelt hin. Los geht es mit dem „American Way of Life“ in New York und zieht sich auf Kufen dann hin bis zu den Beach-Clubs, die eben südamerikanisches Flair ausstrahlen. So bestechend die Eis-Haut-Couture-Kostüme aus dem Pariser Holiday on Ice-Kostümatelier sind, bleibt der entscheidende Genuß bei den Vorführungen auf Eis doch der, welche Kunstfertigkeiten diese Spitzeneisläufer zuwege bringen. Es geht um Figuren, um Akrobatik und es geht um die Übereinstimmung von Musik und Bewegung. Jeder, der den Beginn von Holiday on Ice in den Fünfziger Jahren in der Bundesrepublik miterlebt hatte, der weiß um den Unterschied zu heute. Damals nämlich war diese Eisshow eine der wenigen öffentlichen Vergnügungen, ein Event in einer Zeit, als man diesen Begriff noch gar nicht in den Mund nahm. Das war einfach große weite Welt und die Verbindung von Sport und Vergnügen.

Von daher sind im Publikum auch viele, die seit Jahrzehnten den winterlichen Aufführungen quer über die Bundesrepublik die Treue halten. Und von denen wiederum weiß ein kleiner Teil von früher noch, wie das überhaupt entstanden war, was dann als Eisshow seine Siegesserie durch die Welt antrat. Denn immerhin ist Holiday on Ice mit über 320 Millionen Zuschauern und mehreren von Guinness World Records anerkannten Weltrekorden die meistgesehene Eisshow der Welt. Und fing doch 1943 so klein an. Das war in den USA, in einem kleineren Hotel in Toledo/Ohio, wo sich der Besitzer Gedanken machte, was er seinen Gästen mitten in der Wüste Besonderes bieten könnte und auf diese Eisidee kam, die auch erst einmal eine im doppelten Sinne Lokalidee blieb: lokal vom Ort her und im Lokal.

Daraus wurde dann solch ein weltweites Eis-Tanz-Imperium, das jährlich etwas 1 100 Vorstellungen gibt und in mehr als 110 Städten in 20 Ländern seine Produktionen zeigt. Nimmt man nur Deutschland, so besuchten im Vorjahr über 750 000 Zuschauer unter anderem die letztjährige Show, ENERGIA, die auch in diesem Jahr mit der neuen Show TROPICANA in insgesamt 22 deutschen Städten zu sehen ist. Die Eisshow hatte schon immer ausgezeichnet, daß die Mitwirkenden international sind. Das ist heute nichts Besonderes, denn in all unseren Städten sind eine Vielzahl von Nationen vertreten. Aber daß gleich 18 Nationen bei den rund 70 Mitarbeiten der diesjährigen Holiday on Ice Show dabei sind, ist nun auch nicht jeden Tag zu haben.

Weil es einerseits einen festen Kundenstamm gibt, aber andererseits durch die bunten Kostüme und flotten Weisen auch Kinder ein begehrtes Zielpublikum sind – denn aus Kindern werden Leute und die haben dann wieder Kinder, was viele, viele Holiday on Ice Besucher ergibt – , haben sich die Veranstalter eine so soziale wie geniale Preisgestaltung ausgedacht. Kinder zahlen nämlich bis einschließlich 15 Jahre einen Festpreis von 9 Euro auf allen Plätzen. Allerdings, und das kann man gut nachvollziehen, nur an den Werktagen von Montag bis Freitag. Denn am Wochenende, wo die Familien gehen und es sowieso voll wird, da gilt der Halbpreis, d.h. Kinder zahlen dann 50 Prozent, abhängig von den Plätzen. Viel Spaß!

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www.holidayonice.de Dort erfahren Sie die Termine auch außerhalb von Frankfurt. Tickets kann man bestellen unter 01805/4414

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