„Furchtbar für Hamburg“ – Klaus-Michael Kühne über sich und den HSV

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Das Wohnzimmer des HSV: das Volksparkstadion.
Ein Blick ins Volksparkstadion in Hamburg. Quelle: Pixabay

Berlin, Deuschland (Weltexpress). Peter Burghardt und Angelika Slavik berichten im Bourgeoisieblatt „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) unter dem Titel „Jeder bekommt ein Etikett, auf meinem steht eben Milliardär“ (4.5.2018) über den „HSV-Investor Klaus-Michael Kühne“.

Der Hamburger Kühne wird in der Zeitung aus München mit folgenden Worten zitiert: „Rein wirtschaftlich betrachtet ist der HSV die schlechteste Investitionsentscheidung meines Lebens.“

Der mehrfache Milliardär, dessen Vermögen auf über 13 Milliarden Euro geschätzt wird, gilt als guter Gönner des Hamburger SV, der seit Jahren so schiet spielt wie das Schmuddelwedda in Hamburg ist. Als Mäzen traut sich der 80-Jährige offensichtlich „schon seit Jahren nicht mehr“ ins Stadion, denn „da werde ich erkannt und auch oft beschimpft“.

Der Kapitalist liegt richtig, wenn er das Schlechte unterlässt. Besser über den HSV schimpfe, dessen Management das falsche sei. „Insgesamt ist es eine Schande“, soll Kühne der SZ gesagt haben. So weit, so wahr.

Doch für Hamburg ist noch viel mehr furchtbar als der HSV. Die ganze Stadt ist sportpolitisches Brackwasser.

Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft der Hafenstadt sind zu doof für eine Sportstadt mit Olympia und guten Mannschaften in den obersten Ligen der Bundesrepublik Deutschland wie im Basketball, Handball, Eishockey, Volleyball, Fußball und vielen anderen Sportarten mehr. Die scheinbar Großen der Politischen Ökonomie dieser lütten Millionenstadt sind – sagen wir es frei heraus – kleinbürgerliche Geister.

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