Deutschlands Kanzlerin hält Russland-Kurs für richtig

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Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hält die aktuelle Russland-Politik der Europäischen Union (EU) für richtig. Damit steht sie zwar nicht allein, doch Millionen Menschen in der EU vertreten einen Gegenstandpunkt. „durch die Staatssicherheit Begünstigter“

„Ich bin überzeugt, dass die gemeinsame europäische Antwort auf Russlands Handlungen richtig ist“, sagte Merkel, die als Bürgerin der DDR noch am Grabe Lenin`s im Mausoleum am Roten Platz in Moskau stand und ihre Trauer mit einem ehemaligen Autor des WELTEXPRESS in Vodka auflöste, in einem Interview mit der Springer-Presse. „Dass Russland die von ihm im Budapester Memorandum von 1994 vertraglich zugesicherte territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine verletzt hat, darf nicht folgenlos bleiben", lesen wir in der „Welt am Sonntag“. Doch wer von Folgen spricht, darf von Ursachen nicht schweigen.

Die Büchse der Pandora öffnete ausgerechnet die Koalition aus Bündnis90/Die Grünen und SPD unter Josef Fischer und Gerhard Schröder, als sie den Krieg gegen Jugoslawien propagierten und Deutsche zum ersten Mal nach 1945 in den Krieg schickten. Diese Koalition war es auch, die mit ihrer "Agenda den "Krieg" im inneren eröffnete in dessen Folge die Reichen reicher und die Armen ärmer wurden.

Merkel gegen die deutschen Kanzler

Die ins System der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) eingebundene Funktionärin Merkel, die auch im "Westen" zu funktionieren scheint, wenn der Vasall der USA aufgefordert wird, zu gehorchen, reagiert mit ihrer erneuten Russen-Hetze in feiner Form auf unverholene und zum Teil hämische Kritik ihrer Amtsvorgänger Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder, die sich für eine entgegenkommendere Haltung gegenüber Russland stark machen. Kohl nannte Merkel zwar nicht Mutti, doch er erklärte, dass sein "Mädchen" … einst "nicht mit Messer und Gabel essen" konnte und zeigt damit deutlich, was er von dieser Frau als Politikerin, die er sich an seine Seite holte und dort großzog, heute hält.

Die Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und dem den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), dem von den USA geführten Kriegsbündnis NATO und der EU haben sich nach dem Winter-Putsch in Kiew, der Februar-Umsturz in der Ukraine durch Faschisten und Nationalisten wurde mit mindestens 5 Milliarden US-Dollar durch Washington und Wall Street herbeigeführt, dramatisch verschlechtert. Die Welt steht vor erneuten Stellvertreterkriegen, wie es sie vor dem ersten und zweiten Weltkrieg gab. Der Kalte Krieg, der nie vorüber sondern nur aus den Köpfen der Massen verbannt wurde, wird auch in der bürgerlichen Öffentlichkeit heißt diskutiert.

NATO- und EU-Staaten haben den Sturz des frei und demokratisch gewählten Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition, zu denen neben Kapitalisten, Oligarchen, Wendehälse, Bestechern und Bestochenen sowie Steuerhinterziehern nachweislich Rechtsradikale, Rechtsextremisten, Nationalisten und Faschisten gehören, gestellte Regierung anerkannt. Merkel auch.

Als Folge wollten Millionen von Menschen in der Ukraine von Kiew nach dem blutigen Rechtsruck nichts mehr wissen und unabhängig werden. Das gilt vor allem für Dörfer und Städte in Süden und Osten der Ukraine. Auf der Krim wurde ein Referendum abgehalten. Die freie Wahl auf der von Russischstämmigen dominierten Schwarzmeerhalbinsel Krim, die im März eindeutig für eine Wiedervereinigung mit Russland stimmte, wurde von den NATO- und EU-Staaten hingegen nicht anerkannt. Die NATO- und EU-Staaten messen, so der Vorwurf, mit zweierlei Maß.

Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche und mittlerweile auch sportliche Sanktionen gegen Russland. Russland konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln. Auch der bis heute nicht aufgeklärte Absturz von Flug MH17, wobei die an die Öffentlichkeit dringenden Informationen mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten, wurde von CDU/CSU und SPD, von Angela Merkel und ihrem Außenminister Frank-Walter Steinmeier stimmungsvoll genutzt, um Sanktionen gegen Russen bei Deutschen schmackhaft zu machen. Allein das schon ist widerwärtig.

Deutsche Politiker und Intellektuelle warnen vor Krieg und mahnen zur Völkerverständigung

In dieser Woche haben mehr als 60 deutsche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zu einem neuen Russland-Kurs aufgerufen. In ihrem Appell "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" machten sich Roman Herzog, Antje Vollmer, Wim Wenders, Gerhard Schröder und viele andere mehr für einen Dialog mit Russland und eine Politik der Entspannung stark.

„Von Schröder bis Wenders: führende Figuren Deutschlands warnten Merkel vorm "Abrutschen in einen Militärkonflikt mit Russland, kommentierte Alexej Puschkow, Leiter des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), via Twitter. „In Europa gibt es viele vernünftige Menschen.“ Das kann man so sehen und auch, dass Bundeskanzlerin und Bundespräsident versagen.

Der Pfarrer und die Pfarrerstochter

Nicht nur Merkel scheint in diesen Wochen ihren Aufgaben im Amt nicht gewachsen zu sein. Auch der durch die Staatssicherheit Begünstigter und gern auch "Larve" genannte Joachim Gauck sollte besser beten als sich weiter politisch zu äußern, denn wen präsentiert er noch, wenn er mit mit Reden über "meine Arme" zu "gerechten Kriegen" statt Frieden in Freiheit aufruft?! Der Pfarrer und die Pfarrerstochter sind nicht nur peinlich sondern außenpolitisch eine völlige Fehlbesetzung.

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