Werden Möchtegern-Asylanten wieder zu Grenzstürmern? – Soldaten und Polizisten der VSA bereiten sich auf Grenzschutz vor

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Links San Diego (VSA), rechts Tijuana (Mexiko), dazwischen eine Staatsgrenze. Quelle: Wikimedia, gemeinfrei.

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wie doof sind die denn? So oder so ähnlich fragen viele, die auf die Einwanderungswilligen angesprochen werden, die sich an der Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) sammeln. Und es werden täglich mehr. Von rund 5.000 Grenzstürmern ist die Rede. Mehr werden auch die Migranten-Karawanen. Kaum ist eine am Ziel, startet schon die nächste.

In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana demonstrierten mehrere hundert Migranten, die illegal nach Mexiko eingereist sind. Dass der mexikanische Staat nicht nur ein korrupter Staat ist, sondern ein gescheiterter Staat, das beweist er Tag für Tag und lässt die Illegal rein und durchmarschieren bis zur VSA-Grenze.

Ist Mexikos Präsident Nieto eine Niete?

Manche Beobachter des Politischen und Kenner nicht nur des politischen Milieus, sondern auch des wirtschaftlich und kulturellen beziehungsweise der herrschenden Klasse, der etablierten Elite meinen, darin das Spiel des aus einer dieser einflussreichen mexikanischen Familien kommenden Staatspräsidenten Enrique Peña Nieto zu erkennen, der angeblich die Ansicht hege, es mit der Trump-Administration aufnehmen zu können. Dass die Mentalität der Mexikaner eine andere ist, davon könnte jeder Geschäftsmann einen ganzen Abend lang Lieder singen, aber davon, dass Washington nicht könne wie es wolle, noch nicht einmal die Wirtschaftsbosse. Wird Nieto Grenzverletzungen dulden? Ist er dazu willens und in der Lage oder eine Niete? Und wie lange werden sich die VS-Amerikaner von Mexikanern noch auf der Nase rumtanzen lassen? Wird es einen Showdown geben, womöglich einen Shutdown?

In der „Zeit“ wird erwähnt, dass die VSA-Armee „an der Grenze eine Großübung“ abhalte, „an der Hunderte Soldaten und Polizisten und auch mehrere Hubschrauber beteiligt waren“. Die Verantwortlichen in den VSA rechnen offensichtlich damit, dass die Möchtegern-Asylanten „die Grenze stürmen wollen“. Im Gegensatz zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die die Grenze der Bundesrepublik Deutschland schutzlos stellt, wird Präsident Donald Trump die Grenze der VSA schützen lassen.

Halodris und Halunken

Zurück zu den Verrückten und Verbrechern an der Grenze zur VSA, die ihre mitgeschleppten Kinder leiden lassen, die ihren Kindern die Strapazen eines derartigen Vabanquespiels aufbürden und dafür bestraft gehören und zwar gehörig. „Die Migranten“, so heißt es in der „Zeit“ (23.11.2018), „marschierten zur El-Chaparral-Brücke nahe des Grenzübergangs zum US-Bundesstaat Kalifornien und forderten“ allen Ernstes, in die VSA „gelassen zu werden“. Mexikanische Behördenmitarbeiter wiederum sollen die Einwanderer, die längst nicht nur den mexikanischen Staat im Allgemeinen nötigen, sondern auch die Stadt Tijuana im Besonderen, und die aus unterentwickelten Staaten in Zentralamerika nach Mexiko einmarschiert sind, aufgeforderten haben, „sich auf eine Warteliste für einen Asylantrag in die VSA einzutragen.“ Wie doof ist das denn? Wollen Migranten aus Mittelamerika allen Ernstes in den VSA Asyl beantragen?

Nicht nur in Washington sieht niemand auch nur einen einzigen Grund für Asyl. Dass das nichts wird, das ahnen anscheinend auch diejenigen, die sich nicht nur der Nötigung schuldig machen und fordern: „Sie sollen uns durchlassen.“ Einfach so!?

„Wir sind verzweifelt, wir haben unsere Familien in Honduras gelassen. Wir müssen anfangen zu arbeiten“, soll laut „Zeit“ einer dieser Migranten in Mexiko gesagt haben. Dann wandere wieder zurück zu der Familie, die du im Stich gelassen hast, möchte man den Halodris und Halunken aus Honduras zurufen.

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