Was kommt nach dem Öl? – Pressemitteilung der Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG vom 24.04.2009

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Der größte Teil des Welt-Energieverbrauchs stammt heute noch aus den fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Erdgas. Straßen-, Flugverkehr und die Schifffahrt sind nahezu gänzlich von Erdölprodukten abhängig, die Bahnen setzen weltweit immerhin zu zwölf Prozent Elektrizität als Antriebsenergie ein. Mobilität hat die Produktionsbedingungen und damit die Arbeits- und Lebensbedingungen verändert.
Modernes Nomadentum folgt der Arbeit, soziale Bindungen können nur durch ein noch Mehr an Mobilität aufrecht erhalten werden. Doch was ist, wenn der mobilen Gesellschaft der Treibstoff ausgeht?

Der Abschied vom Öl rückt näher und mit ihm auch die Notwendigkeit eines schrittweisen Umbaus hin zu einer Mobilität, die sich aus regenerativen Energien speist. Ob Windräder, Biogas, Solaranlagen, Gezeitenkraftwerke oder Erdwärme — um nur einige zu nennen — Forschung und Technik haben mittlerweile einen hohen Stand der regenerativen Energiegewinnung und -nutzung erreicht. Mit Hochdruck arbeiten Wissenschaftler und Techniker an Hybridantrieben, Brennstoffzellen, Elektromotoren und Biokraftstoffen, um die Mobilität auch nach dem Ende des Öls aufrechterhalten zu können.

Das Buch spürt dem bereits einsetzenden Wandel von fossilen zu regenerativen Energieträgern nach und untersucht seine Auswirkungen auf unsere Mobilität in der nahen Zukunft. Der Autor stellt neue Ansätze der Energiegewinnung, Verteilung und Nutzbarmachung vor und beleuchtet zugleich deren gesellschaftliche Auswirkungen sowie die Konsequenzen fürLogistik, Arbeitszeitmodelle, Kooperationsformen und den künftigen Städtebau.

Bibliografische Angaben:
Matthias Brake
Mobilität im regenerativen Zeitalter
Was bewegt uns nach dem Öl?
(Telepolis)
Heise, April 2009, 180 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-936931-61-7
16,00 Euro (D) / 16,50 Euro (A) / 28 sF

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