Dienstag, 30. Juni 2026
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Was ist über die Verhandlungen zwischen den VSA und der IRI im Reichenresort Bürgenstock in der Schweizerischen Eidgenossenschaft bekannt?

Ein Gebäude des gewaltigen Bürgenstock-Resorts über dem Vierwaldstättersee. Quelle: Pixabay, Foto: Beat

Moskau, Russland (Weltexpress). Die Verhandlungsführer im Ferien- und Reichenrort Bürgenstock in der Schweizerischen Eidenossenschaft haben sich darauf geeinigt, einen Mechanismus zu schaffen, der den sicheren Durchgang von Schiffen durch die Straße von Hormus gewährleistet, wie der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, bekannt gab.

TASS hat die wichtigsten Details zu den Ergebnissen der Gespräche zusammengestellt.

Iranische Stellungnahmen

– Die Delegation der Islamischen Republik Iran (IRI) habe ihre Arbeit in dieser Verhandlungsphase mit den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) im Bürgenstock in der Schweizerischen Eidgenossenschaft abgeschlossen, während technische Teams beider Seiten die Konsultationen am 22. Juni fortsetzen werden, sagte Baghaei.

– Beide Seiten erörterten die Arbeit am endgültigen Abkommen und beschlossen, die Konsultationen zu Fragen der Einhaltung der unterzeichneten Absichtserklärung fortzusetzen.

– Laut Baghaei werden die Vermittler bei den iranisch-amerikanischen Gesprächen in Bürgenstock den Wortlaut der Vereinbarungen veröffentlichen, die aus den 18-stündigen Gesprächen hervorgegangen sind.

– Baghaei erwähnte zudem die Erteilung von Genehmigungen für den Verkauf von iranischem Öl und die Freigabe der Vermögenswerte der Islamischen Republik als Grundvoraussetzungen für den Übergang zu Verhandlungen über das endgültige Abkommen mit den Vereinigten Staaten.

– Die Verhandlungsführer in Bürgenstock einigten sich darauf, einen Mechanismus zur Gewährleistung der sicheren Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus einzurichten, fügte Baghaei hinzu.

– Teheran betrachte die Einstellung der Feindseligkeiten an allen Fronten, einschließlich des Libanon, als eine Schlüsselbedingung für die Arbeit am endgültigen Abkommen, betonte er.

– Die iranische Delegation bestehe darauf, dass die Parteien ihre Verpflichtungen strikt einhalten, insbesondere was einen Waffenstillstand mit Israel angeht, sagte er.

– Dank der Bemühungen Katars und Pakistans habe Teheran eine Reihe von Fragen geklärt, darunter Ölexporte und die Freigabe iranischer Vermögenswerte, schrieb der Außenminister der Islamischen Republik, Abbas Araghchi, auf seiner Seite auf X.

Erklärungen der VSA

– Die VSA-Delegation geht davon aus, dass die Vier-Parteien-Gespräche in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, an denen auch die VSA und der IRI teilnehmen, in der Nacht zum 22. Juni fortgesetzt werden, teilte ein US-Diplomat Reportern aus dem Pressepool von Vizepräsident James Vance mit.

– Die Verhandlungen hätten bestimmte verwirrende Signale des Iran bezüglich der Straße von Hormus geklärt, zitierten Reporter den US-Diplomaten.

– Darüber hinaus seien Mechanismen zur Konfliktvermeidung erörtert worden, die sicherstellen sollen, dass die Meerenge für die Schifffahrt vollständig offen bleibt, so der Diplomat.

– Es wurde auch besprochen, dass der Waffenstillstand im Südlibanon vollständig eingehalten werden muss.

– Die Konsultationen würden den Weg für weitere Gespräche zwischen Fachgruppen ebnen, merkte der Diplomat an.

Trumps Rhetorik und die Reaktion der IRI

– Präsident Donald Trump warnte auf seiner Plattform „Truth Social“, dass die Vereinigten Staaten den Iran „erneut sehr hart“ treffen werden, sofern die Islamische Republik ihre Stellvertreter im Libanon nicht davon abhält, „Unruhe zu stiften“.

– Die iranische Delegation bei den Bürgenstock-Gesprächen legte gegenüber der amerikanischen Seite Protest gegen Trumps Drohungen ein, berichtete Press TV.

– Dem iranischen Fernsehsender zufolge sucht der Iran „derzeit nach einer angemessenen Reaktion“ auf die Rhetorik des Präsidenten der VSA.

– Die iranischen Unterhändler verließen den Verhandlungsort für das US-iranische Memorandum in der Schweiz aus Protest gegen Trumps Drohungen, berichtete der iranische Fernsehsender Al Alam.

– Der Sprecher des Majlis (des iranischen Einkammerparlaments), Mohammad Bagher Ghalibaf, riet der US-Seite auf seiner Seite auf X, mit Drohungen gegen die Islamische Republik vorsichtig zu sein.

– Die iranische Delegation wird die offiziellen Treffen nicht fortsetzen, bis Trump sich für die Drohungen entschuldigt, die er während der Treffen zwischen den beiden Delegationen geäußert hat, so Al Mayadeen.

– Die iranische Delegation habe sich nach Trumps Äußerungen gegen eine Fortsetzung der Vier-Parteien-Gespräche in Bürgenstock entschieden, zitierte die Nachrichtenagentur Tasnim eine Quelle.

– Ihm zufolge wurde bislang noch kein Ergebnis erzielt, obwohl beide Seiten ihren Austausch von Botschaften über Katar und Pakistan als Vermittler fortsetzten.

– Die iranische Delegation forderte bei den Gesprächen eine beschleunigte Freigabe der iranischen Vermögenswerte und die Erteilung von Lizenzen für Ölexporte.

– Die iranische Seite protestierte gegen die Verletzung der Verpflichtungen aus dem Memorandum durch die VSA und betonte, dass die Gespräche über das Atomprogramm direkt von der Einhaltung des unterzeichneten Abkommens abhängen.

– Eine Quelle teilte TASS mit, dass die Konsultationen zum VSA-IRI-Memorandum voraussichtlich am 22. Juni nicht fortgesetzt werden.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

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