Dienstag, 30. Juni 2026
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Wahl zum Gemeinderat in Graz – Kommunisten gewinnen deutlich und vergrößern den Abstand zum Rest vom Schützenfest

Ein Blick auf Graz. Quelle: Pixabay, Foto: Philipp T

Wien, Republik Österreich (Weltexpress). Die Gewinner der Wahl in Graz, die Wahlbeteiligung soll bei 51,9 % gelegen haben, stehen nach der vollständigen Auszählung fest., Das vorläufige Ergebnis lautet: Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) gewinnt die Wahl. Mit einem Plus von 6,8 % kommt sie als stärkste der Parteien auf 35,6 %. Sie sind mit Abstand die stärkste aller Parteien.

Auch die Freiheitliche Partei Österreichs kann in der Hauptstadt der Steiermark hinzugewinnen. In der zweitgrößten Stadt der Republik Österreich kommt die FPÖ mit einem Zugewinn von 1,6 % auf 12,2 %. Alle anderen Parteien haben bei der Grazer Gemeinderatswahl nicht Stimmen gewonnen, sondern verloren.

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) verliert 0,6 % und kommt auf 25,3 %. Grüne verlieren 2,5 % und kommen auf 14,8 %.

Daß es die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) in Graz noch gibt, das ist zwar kein Wunder, aber sie stürzt weiter ab und zwar um 3,9 % auf nur noch 5,6 %.

Die NEOS verlieren 0,6 % und kommen auf 4,8 %.

Sonstige Parteien (Pirat, KFG, DBÖ, GAZA und, MFG) sind nicht der Rede wert.

Die Daten basieren auf Angaben von ORF, APA und Foresight.

Damit würde die KPÖ 18 Sitze (plus 3) erhalten, die ÖVP 13 (keine Veränderung), Grüne 7 (minus 2), FPÖ 6 (plus 1), SPÖ 2 (minus 2) und Neos 2 (keine Veränderung).

Im Grazer Stadtsenat würden wohl drei Mitglieder der KPÖ und zwei der ÖVP sowie ein Mitglied der FPÖ und ein Mitglieder für die Grünen sitzen.

Daß sich Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) und andere Kommunisten über diesen, ihren historischen Erfolg freuen, das ist klar. Vermutlich wird sie die Koalition mit Grüne und SPÖ beibehalten. Eine Koalition KPÖ und Grüne wäre mit 25 Mandaten und somit gerade für eine Mehrheit reichen. Eine Koalition KPÖ und ÖVP wäre mir 31 Mandaten zwar stabil, aber wohl eine ideologische Herausforderung wie die Besteigung des höchsten Berges des Republik Österreich, das ist der Großglockner.

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