Vergleiche nach Verstößen gegen das Antikorruptionsgesetz – Deutschbanker kaufen sich frei

Hochhäuser der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Quelle: Pixabay, Foto: Sylvester Böhle

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Die Fusion von Deutsche Bank und Commerzbank ist gescheitert. Die Bosse beider Banken sind schon in den Jahren zuvor gescheitert. Vor allem an der Wall Street sind jede Menge Deutschbanker gescheitert.

Unter der Überschrift „Deutsche Bank in den USA – Mit Millionenzahlung Prozess abgewendet“ wird in der „Tagesschau“ (8.1.2021) der ARD mitgeteilt, dass die Deutschbanker aus Frankfurt am Main in den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) „rund 130 Millionen Dollar“ zahlen wollen, um dort einer Strafverfolgung … zu entgehen. „Dabei geht es offenbar um Verstöße gegen das Korruptionsgesetz“

Klüngel und Korruption oder Vergleiche nach Verstößen

Deutsche Bank war immer auch Klüngel und Korruption. Und auch diese Einigung, die mit dem Justizministerium der Trump-Regierung zustande kam, könnte eine mit Geschmäckle sein, denn Donald Trump, der noch Präsident und Oberbefehlshaber der VSA ist, arbeitete über Jahre mit Deutschbankern zusammen. Trump dürfte der Deutschen Bank doppelt und dreifach so viel Geld schulden als bei diesem Deal anscheinend als Freikauf verabredet wurde. Richtig, die Verfahren gegen die Deutsche Bank sollen eingestellt werden. Vergleiche nach Verstößen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

In „Spiegel“ (8.1.2021) ist unter der Überschrift „Vergleiche in den USA – Deutsche Bank zahlt 125 Millionen Dollar“ übrigens von 125 Millionen Dollar die Rede, von „Bestechungsvorwürfen“ und von „Preismanipulationen“. Wenn man bedenkt, dass der VS-Großbank J. P. Morgan Chase eine Strafe von 920 Millionen Dollar von Behörden aufgebrummt wurde und das für ähnliche Täuschungen von Kaufaufträgen am Markt, sind 125 Millionen Dollar Erdnüsse. Hinzu kommen die Erdnüsse die Trump der Deutschen Bank schuldet. Nun, es läppert sich.