VEB Thyssen-Krupp-Stahl – Wie weiter mit der Thyssenkrupp Steel Europe AG?

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Stahlkocher in einem Stahlwerk (Symbolbild). Quelle: Pixabay

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Nein, einen Volkseigenen Betriebe (VEB) wird es wohl nicht geben, höchstens hier und dort staatsmonopolkapitalistische Veranstaltungen in wichtigen Industrien und in der Hochfinanz.

Dazu passt die Nachricht bei „Reuters“ (10.11.2020) unter dem Titel „NRW-SPD will Abstimmung im Landtag für Staatseinstieg bei Thyssen Steel“, in der mitgeteilt wird, dass „die oppositionellen Sozialdemokraten im Landtag von Nordrhein-Westfalen wollen mit einer Abstimmung den Druck für eine Beteiligung des Staates an der kriselnden Stahltochter von Thyssenkrupp erhöhen.“ Mit Sozialdemokraten dürften die Sozen der einstigen Arbeiterpartei SPD gemeint sein, obwohl es neben Sozialisten auch Sozen in der Die Linke genannten Partei gibt. Selbstredend sind eigentlichen Verständnis des Begriffes Sozialdemokratie Sozen auch in der CDU, den Bürgergrünen und Besserverdienenden.

Mit einer Beteiligung dürfte allerdings weniger ein VEB gemeint sein, als vielmehr eine Beteiligung, die groß genug ist, damit andere, fremde Eigentümer, die Kapitalgesellschaft, die als Aktiengesellschaft formiert, nicht übernehmen.

Zitiert werden Sozen der SPD mit den Worten „Der Landtag fordert die Landesregierung auf, eine Beteiligung des Landes NRW mit mindestens 25 Prozent am Unternehmenskapital der Thyssenkrupp Steel Europe AG zu erwerben“. Daran müsste sogar Christen gelegen sein. Sie können nicht wollen, dass die letzten Überbleibsel der Deutschland AG verscherbelt werden (müssen).

Und dass sich der indische Gupta-Clan und andere Ausländer dafür interessieren, die hinter der Liberty House Group Pte Ltd mit Sitz in London stecken, und allgemein als Stahlkonzern Liberty Steel Group bekannt ist, das weiß man in einschlägigen Kreisen.

Richtig und wichtig ist es, „eine moderne Stahlindustrie als Kern industrieller Wertschöpfungsketten in NRW in relevanter Größenordnung zu erhalten und mittelfristig zu modernisieren“. Das gilt für die ganze BRD, wo auch der Maschinen- und Automobilbau noch stark und systemrelvant sind, aber angegriffen werden. Richtig, der Feind steht auch im eigenen Land. Immerhin scheinen einige Sozen aufgewacht.

Nun kommt es darauf an, den richtigen Weg zu finden zwischen Stamokap, VEB und AG. Es muss ein deutscher Weg sein.

Doch vermutlich werden die Christen und Sozen der Altparteien CDU, CSU und SPD die Stahl-, Maschinenbau- und Automobilindustrie weiter ruinieren und feste ins Herz der deutschen Wirtschaft stechen.