US-Politiker Richard Black wirft UK-Geheimdienst MI6 die Planung eines Chemiewaffen-Angriffs in Syrien vor

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Bericht über die Behauptungen von Richard Black in "The Independent", Screenshot vom 9.9.2018. Quelle: The Independent

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Kein geringerer als Vietnam-Veteran Richard Black, der im Senat des Staates Virginia der Vereingten Staaten von Amerika (USA) für die Republikaner sitzt, zuvor war er Mitglied im Abgeordnetenhaus von Virginia, wirft dem Geheimdienst MI6 des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland (UK) vor, einen inszenierten C-Waffen-Angriff in Syrien geplant zu haben.

Weil der Vorwurf schwer wiegt, berichtet „The Independent“ unter dem Titel „US senator claims Britain’s MI6 is planning a fake chemical weapons attack on Syria“ am 9.9.2018 ausführlich.

„Vor ungefähr vier Wochen erfuhren wir, dass der britische Geheimdienst einen Angriff mit Chemiewaffen-Einsatz vorbereitet hatte, um die syrische Regierung dafür verantwortlich zu machen“, zitiert „The Independent“ aus einem Interview, dass der 1944 in Baltimore, Maryland, USA, geborene Black dem arabischen Sender „Al Mayadeen“ gab.

Dabei handele es sich um eine Inszenierung nach dem Plan eines Giftgasangriffs.

Black ging in seinen Behauptungen noch weiter. Einige der früher gemeldeten Chemieangriffe in Syrien, die der Assad-Regierung von UK, Frankreich und anderen Vasallen der USA samt Hofberichterstattern in die Schuhe geschoben wurden, seien „britische Fakes“, die von der Hilfsorganisation „Weißhelme“ vorbereitet worden seien.

„Ich kann sagen, sie haben einen inszenierten Angriff geplant, nicht einen echten, sondern einen, für den sie tatsächlich Menschen aus einer Stadt herausgebracht und Opfer-Darsteller ausgebildet haben“, sagte Black der „Washington Post“.

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