Tumulte in Toulouse – In der Provinz gehen die Proteste der Gelbwesten weiter, in Paris flauen sie ab

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Ein Blick auf Toulouse. Quelle: Pixabay, Foto: Claire05

Toulouse, Paris, Frankreich; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Scheinbar flaute der Protest nicht in ganz Frankreich ab, sondern nur in Paris. Landesweit sollen sich nach Informationen des Innenministeriums am Samstag „31.000 Demonstranten versammelt“.

31.000 oder 80.000 Gelbwesten auf den Straßen Frankreichs?

Die Angaben der Organisation lautet „mehr als 80.000 Menschen landesweit“.

Die größte Gruppe an Gelbwesten kam offenbar in Toulouse zusammen. In der Hauptstadt der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon/Midi-Pyrénées, die nicht weit von der Grenze zu Katalonien beziehungsweise das von Spanien besetzte Katalonien liegt, sollen sich nach Polizeiangaben 4.500 Personen beteiligt haben. Dabei soll es zu Tumulten in Toulouse und Handgreiflichkeiten gekommen sein, sowie zum Einsatz von Tränengas und Wassewerfern.

Unter der Überschrift „Zehntausende Gelbwesten gingen in Frankreich auf die Straße“ heißt es in „Kleine Zeitung“ (14.4.2019), dass „die Präfektur … 14 Verletzten“ und „37 Menschen“, die „festgenommen“ worden seien, „mehrere wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot“, verkündete.

Wenn das stimmt, dann lassen sich nicht alle Franzosen durch die Le Grand Débat National und die Anti-Randalierer-Gesetze der Macron-Regierung und En-Marche-Partei von ihren Gelbwesten-Protesten abhalten.

Anmerkungen:

Mehr Informationen über 22. Protest-Samstag in Frankreich im Artikel Le Grand Débat National und die Gelbwesten – Proteste flauen in Frankreich ab oder nix gewesen außer Schnapszahl von Paul Puma.

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