Steinmeier bittet Merkel, Seehofer und Schulz ins Bellevue

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Schloss Bellevue
Schloss Bellevue, Sitz des Bundespräsidenten, in Berlin. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Frank-Walter Steinmeier, dessen SPD-Mitgliedschaft förmlich gewitzelt ruht, bittet Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz ins Schloss Bellevue.

Die Aussichten für eine Neuauflage der GroKo sind gestiegen, nachdem Millionario Martin seinen Mantel mal wieder in den Wind hängt und die SPD ihren Arsch erneut in die Höhe hält.

Nach dem SPD-Wahldesaster am 24. September 2017 schloss der krachledern gescheiterte Kanzlerkandidat Schulz kategorisch eine Neuauflage der GroKo aus. Er und andere der 20-Prozent-Partei SPD zogen keine Konsequenzen. Rücktritte blieben nach dem Rückschlag aus.

AfD ist und bleibt stärkste Oppositionspartei in Deutschland

Nun folgte die Absage auf die Ansage Opposition. Die AfD ist die stärkste Oppositionskraft. Sie rauschte zweistellig in den Reichstag. Hinter der AfD mit 12,6 Prozent folgen FDP mit 10,7 Prozent, die Linke mit 9,2 Prozent und Bündnis90/Die Grünen mit 8,9 Prozent.

Die AfD ist auch stärkste Oppositionspartei im Reichstag, weil die Merkel-Regierung, bestehend aus Ministern von CDU, CSU und SPD sowie getragen von deren Abgeordneten, nach wie vor im Amt sind. Kommt es zu einer Neuauflage der GroKo, worauf derzeit alles hindeutet, bleibt die AfD stärkste Oppositionspartei im Deutschen Bundestag.

Ein Millionario als Wackelpudding

Nach dem vorläufigen Aus für eine Jamaika-Koalition aus CDU, CSU, FDP und B90/Grüne, ergriff Steinmeier die Initiative und sprach kürzlich ausführlich mit Martin Schulz. Der Wahlverlierer erklärte heute, sich dem Wunsch der SPD-Oberen samt Gefolgschaft nach Posten und Penunzen nicht verschließen zu wollen.

„Die SPD wird sich Gesprächen, zu denen eingeladen wird, mit Sicherheit nicht verschließen“, versicherte auch Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD.

Schulz scheint den Narr am Hof zu mimen. Heute stellte er sich als Wackelpudding vor die versammelte Presse. Im Willy-Brandt-Haus erklärte er mehr oder weniger, dass der „dramatische Appell“ für ihn Befehl sei. Schulz gibt seine Verweigerungshaltung auf. Damit gibt er sich dem Publikum in Berlin vollends der Lächerlichkeit preis. Noch am Montag stellte der SPD-Boss klar: „Die SPD steht für eine Große Koalition nicht zur Verfügung!“ Laut „Bild“ (24.11.2017) soll er Kritikern dieses Kurses „sogar mit Rücktritt gedroht haben“.

Schulz scheint der größte Wackelpudding (GröWack) einer SPD zu sein, die inhaltsleer und ziellos wirkt wie selten in ihrer kläglichen Geschichte. Dem teilnehmenden Beobachter bot sich heute im Willy-Brandt-Haus wieder ein Trauerspiel. Ein Ende dieses Schreckens ist nicht in Sicht.

Größter Polit-Klimbim seit dem Krieg

Berlin erlebt seit Wochen den größten Polit-Klimbim seit dem Krieg. Und Berlin lacht. Ein Ende dieser Tragikomödie ist nicht in Sicht. Die politischen Bühnen der Hauptstadt gleichen denen der Muppet Show.

Wir amüsieren uns köstlich. Wie Statler und Waldorf. Frohlockend fordern wir statt GröWack & Co. eine GroKo aus Ingrid Steeger und Miss Piggy. Fürs Kanzleramt. Für Deutschland. Hier und heute!

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