Sieg in einem leeren Stadion am Mittellandkanal – Auswahl der FC Bayern AG gewinnt erneut in der langweiligsten Liga der Welt

Fußballstadion am Mittellandkanal in Wolfsburg. Quelle: Pixabay Foto bernswaelz

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der langweiligsten Liga der Welt für Männerfußballer, das ist: die Bundesliga, gewann am Samstagnachmittag die Auswahl der FC Bayern AG gegen eine Mannschaft der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, hinter der der Volkswagen-Konzern steckt, in einem leeren Stadion am Mittellandkanal.

Die die Mannschaft aus München trafen die Ausländer Jamal Musiala (15. und 37.) sowie Eric Maxim Choupo-Moting (24.). Wout Weghorst, der in dem sächsischen Bauerndorf Burgunde, später Borne, im heute zwangsvereinigten Königreich der Niederlande geboren wurde, traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (35.), der nur kurz hielt. Maximilian Philipp betrieb mit seinem Treffer nur Schönheitskorrekturen am Ergebnis (54.).

Nicht nur doppelt so viel, sondern dreimal so oft schossen die kurz Bayern genannten Rasenballsportler aufs Tor der Wölfe. Insgesamt gaben sie etwas mehr als ein Dutzend Schüsse ab. Nach 21 Siegen von 29 Punktspielen stehen die Millionäre aus München und umzu nach wie vor unangefochten an der Spitze der Bundesliga. Die im Brot-und-Spiele-Komplex des VW-Konzerns angesiedelten Männerfußballer vom Mittellandkanal stehen nach 29 Partien mit 15 Siegen auf dem dritten Rang. In der Bundesliga sind sie zweitrangig, in Europa drittklassig, würden aber, selbst wenn sie mit dem Fußball-Unternehmen aus Frankfurt am Main, das auf dem vierten Rang steht, die Tabellenplätze tauschen würde, noch in der höchsten Spielklasse Europas mit Israel dabei sein, jedenfalls zu Beginn.

Nebenbei bemerkt vergeigten die Rasenballsportler aus Leipzig, hinter dem der Red-Bull-Konzern steckt, zwei Punkte. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH, auch SAP-Elf genannt, gab es heute nur eine Nullnummer. So oder so gilt die RasenBallsport Leipzig GmbH, die zu 99 Prozent der Red Bull GmbH gehört, als erster Verlierer.

Die Qualität des Kaders, der seine Heimspiele in Leipzig austrägt, reicht auch international derzeit nicht für höhere Ziele.