Sergio Ramos ist unser Mann des Spiels – Real Madrid gewinnt 3:1 im Finale der Champions League gegen den Liverpool Football Club in Kiew

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Liverpool Football Club
Schals und mehr FC Liverpool. Quelle: Pixabay

Kiew, Ukraine (Weltexpress). Sergio Ramos ist der böse Bude, dem der Schiedsrichter hätte die rote Karte zeigen müssen. Erst reißt Ramos im Finale der Champions League zwischen Real Madrid und dem Liverpool Football Club mit Mohamed Salah den besten Angreifer der Reds um und früh aus dem Spiel, dann schlägt er Liverpools Torhüter Loris Karius mit dem Ellenbogenschlag an den Kopf und dann schwalbt er schlimmer als Air Vidal.

Nun muss erstens man wissen, dass die von Jürgen Klopp trainierte und betreute Mannschaft bis zum Aus von Salah die spielbestimmende Elf war und anschließend ins Hintertreffen geriet. Das Foul von Ramos war ein schlimmes. Das war kein Fußball, das war Wrestling. Salah verletzte sich schwer an der Schulter (27.).

Und zweitens darf man nicht vergessen, dass Karius sich als Keeper nach der Kopfattacke zwei peinliche Patzer leistete. Einen Schlag an die Schläfe sollte ein Sportler nicht unterschätzen, ein Schiedsrichter und ein Trainer auch nicht. Schläge an den Kopf und insbesondere an die Schläfe können tödlich enden. In diesem Fall endeten sie tödlich für den FC Liverpool.

Karius aber völlig von der Rolle, als er wenige Minuten nach dem Schlag Karim Benzema den Ball vor die Füße legte. Nun, Benzema spielte für den Gegner von der iberischen Halbinsel und schoss das Runde sofort ins Eckige. Das war Slapstick pur oder eben Folge der absoluten Unsportlichkeit von Ramos, für die er hätte die rote Karte kriegen müssen.

Dann zeigte Karius sich wie ab und an während seiner insularen Vergangenheit und also als Flutschfinger, als ihm einen Ball von Gareth Bale durch die Finger rutsche.

Bale traf auch noch mit einem famosen Fallrückzieher. Für die Leute vom Mersey traf Mané.

Am Ende des Finales in Kiew hielt erst Ramos, der unser Mann des Spiels ist, und dann Real-Trainer Zinedine Zidane den Pott in die Höhe. Zum dritten Mal in Folge. Für Real Madrid war der Triumph gegen Liverpool der 13. Titel in der Meisterklasse.

Moralisch sind die Reds der Sieger und die Fans, von denen Tausende in der Stadion und der Stadt Stimmung verbreiteten, sowieso. Nicht nur in Kiew, schon am John-Lennon-Flughafen am Mersey ging die Sause los.

Die Fakten zum Finale

Real Madrid – FC Liverpool 3:1 (0:0)

1:0 Benzema (51.)
1:1 Mané (55.)
2:1 Bale (64.)
3:1 Bale (83.)

Real Madrid: Navas – Carvajal (37. Nacho), Varane, Sergio Ramos, Marcelo – Casemiro – Modric, T. Kroos – Isco (61. Bale) – Benzema (89. Asensio), Cristiano Ronaldo

FC Liverpool: Karius – Alexander-Arnold, Lovren, van Dijk, Robertson – J. Henderson – Milner (83. Can), Wijnaldum – M. Salah (31. Lallana), Roberto Firmino, S. Mané

Schiedsrichter: Milorad Mazic (Serbien)

Gelbe Karten: – / Mané

Zuschauer: 63 000 Zuschauer im ausverkauften Stadion in Kiew

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