Schotten dicht gilt auch und vor allem für Engländer sowie Waliser

Blick aus dem Hafen von Dover auf den Ärmelkanal. Quelle: Pixabay

London, VK (Weltexpress). Das Vereinigte Königreich (VK) verhandelte mit dem Westfrankenreich und zwar nicht über das Verbindende zu Wasser, in der Luft und im Boden unter der „Straße von Dover“ zwischen Folkestone in Kent und Coquelles nahe Calais, sondern über Trennendes.

Die Regierenden in London und Paris haben nun ein Abkommen über Maßnahmen zur verstärkten Bekämpfung der illegalen Migration über den Ärmelkanal unterzeichnet, um Grenzstürmer und Geldgräber am illegalen Masseneinmarsch zu hindern. Die Grenze soll künftig mehr denn je auch aus der Luft überwacht werden und zwar mit Drohnen.

Zudem sollen Radarsysteme und weiter Techniken der Überwachens in den Häfen und an den Küsten eingesetzt werden, darunter optronische Ferngläser und Kameras.

Priti Patel und Gérald Darmanin unterzeichneten dafür ein Abkommen. Für beide Staaten bedeutet das auch einen verstärkten Einsatz von Grenzschützern. Vor allem die Franzosen haben das Schützen der Grenzen unterlassen. Jetzt sollen sie zum 1. Dezember 2020 die Anzahl ihrer Grenzschützer deutlich erhöhen.

Dies und mehr steht in der Pressemitteilung mit dem Titel „UK and France sign new agreement to tackle illegal migration“ der Johnson-Regierung in London vom 28.11.2020.

Die eher reicheren Briten zahlten den Pleite-Franzosen für den Grenzschutz in den vergangenen zehn Jahren 150 Millionen Pfund zur Bekämpfung der Grenzstürmer. Die Franzosen haben das Geld gerne genommen, wie sie auch von den Deutschen gerne Milliarden nehmen, aber wie so oft nichts oder wenig getan.