AfD-Parteitag in Kalkar – Gauland im Krankenhaus, Weidel am Mikrofon: „Streiten in der Sache, versöhnlich im Ton“

Ein Blick in den Saal des 11. Bundesparteitages der AfD am 29.11.2020 in Kalkar. © AfD

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Alexander Gauland, der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat am Sonntag den Bundesparteitag der AfD in Kalkar verlassen.

Gauland verließ das Parteitagsgelände nach einem Sturz mit einem Krankenwagen. Kurz nach 13 Uhr trat Alice Weidel ans Mikrofon. Alexander Gauland bat sie offensichtlich, herzliche Grüße aus dem Krankenhaus auszurichten.

„Es geht im gut. Er ist wohlauf.“ Wir als Fraktionsspitze wünschen diesem Parteitag, Ihnen allen ein weiteres gutes Gelingen“, sagte Weidel.

Weidel wurde am Tag zuvor nach der Sozialpolitik der AfD gefragt, die von Gegnern und Feinden der AfD als „sozial-nationalistischen“ bezeichnet werde, während Weidel von „sozial-patriotisch“ spricht, andere von „wirtschaftsliberal“. Der Fragesteller hätte auch gleich „nationalsozialistisch“ sagen können, meinen die einen. Allerdings, das muss man dem „Phoenix“-Journalisten zugute halten, hat er zitierte, sicherlich ohne die Quelle anzugeben – er sprach von einem „Presseartikel“, und sich das Zitat nicht zu eigen machte. Dennoch war Weidel sichtlich erbost, sagte „national-sozial“ und „nationalsozialistisch“, sprach von einem Mischsystem zwischen Umlagenfinanzierung und Kapitaldeckung und beendete das Interview.

Weidel ist die andere Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und zugleich Oppositionsführerin im Bundestag. Sie merkte am Sonntagmittag für den weiteren Verlauf des 11. AfD-Bundesparteitages an: „Streiten in der Sache, versöhnlich im Ton.“