Satiriker Tim Kellner in Detmold verurteilt – Ist das Urteil „eine Beleidigung für das deutsche Volk“? Sah eine Richterin rot oder nicht durch? Fragen über Fragen!

Justiz (Symbolbild). Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Richterin Gnadenlos (*) urteilte in einem mit Amtsgericht Detmold bezeichneten Gebäude „im Namen des Volkes“ über den bekannten Weltnetz-Satiriker Tim Kellner. Der auch als „Love Priest“ bekannte Mann kreuzte in rosa Kapuzenpullover und kurzer rosa Hose mit Regenbogenarmbinde und Herzchenbrille auf und kam in drei Fällen nicht unter einer Geldstrafe von 11.000 EUR (110 Tagessätze à 100 Euro) davon.

So viel Volk beziehungsweise Euro mußte anscheinend sein, weil er „Love Priest“ wohl die besonders in Berlin als Lügnerin und Soze bekannte Sawsan Chebli (SPD), von „Love Priest“ als „zarteste Blüte des Orients“ bezeichnet, die darüber hinaus und in Hessen als Lügnerin und Soze bekannte Nancy Faeser („Linsextremistin“ und „aufgedunsene Dampfnudel“) und die Lügnerin und Olivgrünen Emilia Fester (B90G) beleidigt haben solle.

Kenner und Kritiker wie Markus Haintz halten das Urteil der womöglich humorlosen Richterin Gnadenlos gegen den „Kult-Satiriker“ Kellner für ein „Skandalurteil“. Haintz wörtlich auf „X“ (4.10.2023): „Die Richterin blieb damit nur knapp unter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Begründung des offenbar schon vorab feststehenden Urteils, für das die Richterin nur 15 Minuten brauchte, war in weiten Teilen identisch mit dem Schlussplädoyer der Staatsanwaltschaft.“ In der BRD hat ein Staatsanwalt bekanntlich Befehlen zu gehorchen. Gewitzigt sagt und schreibt der eine oder andere, daß Staatsanwälte weisungsgebunden seien. Kurzum: Staatsanwälte in der BRD unterstehen der Behörden- und Ministerialhierarchie. Und noch einmal: Sie haben den Befehlen ihrer Vorgesetzten zu gehorchen. Deswegen sind Richter nicht viel freier, aber das steht in anderen Beiträgen im WELTEXPRESS.

Der Satiriker Tim Kellner zu seiner Verurteilung wegen Beleidigung: "Ein Witz"

"Skandalurteil: #Kellner wegen Beleidigung zu 11.000 € Geldstrafe verurteilt
Wegen Beleidigung in drei Fällen hat das Detmolder Amtsgericht den Kult-Satiriker Tim Kellner soeben zu 110 Tagessätzen à… pic.twitter.com/qmRIjASUSU

— Markus Haintz (@Haintz_Media) October 4, 2023

Kellner selbst scheint das Wort Urteil in Gänsefüßchen gesetzt sehen zu wollen. Desser Anwalt kündigte noch im Gerichtsaal Berufung gegen diese offensichtliche Beleidigung des freien Geistes und der freien Denker (und Dichter) an. Sah eine Richterin rot oder nicht durch? Fragen über Fragen!

Was die als Lügnerin und Betrügerin bezeichnete olivgrüne Bellizistin Annalena Baerbock (B90G), die als GröVaZ gilt und von Kollege Kellner als „nigerianische Scheißhausexpertin“ und „Annalena Baerbockus“ bezeichnet worden sein solle, wohl dazu sagen und schreiben wird und daneben darüber, daß der über die „vernichtend gewonnen habe“?

Davon abgesehen nannte Kellner das Urteil ein Witz und eine Farce. Er wolle das Urteil nicht akzeptieren, nicht zurückweichen und dieses, „sein Versprechen“ halten. „Der Kampf für die nächste Instanz“ habe begonnen. Kellner sprach zudem davon, daß „wir … in ganz, ganz gefährlichen Zeiten“ leben würden.

Markus Brekenkamp sieht das wohl anders. In „Bild“ (4.10.2023) teilt er unter dem Titel „Prozess wegen Beleidigung – Rocker-Boss Tim (49) in Pink auf der Anklagebank“, daß der von ihm als „Ex-Soldat, Ex-Elitepolizist, Rocker-Boss („Brothers Guard MC“), selbst ernannter Künstler und bekannter YouTuber mit 487 000 Abonnenten“ bezeichnete Kellner die vier genannten Personen „durch den Kakao gezogen“ habe.

Anmerkung:

(*) Name von der Autorin geändert

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