Rückrufe, immer wieder Rückrufe oder wie scheiße ist Jeep? – Für Italien ausreichende Technik und die Frage: Hat der Konzern Fiat Chrysler Automobiles auch seine Kunden belogen und betrogen?

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Ein Jeep Grand Cherokee. Quelle: Pixabay, Foto: Pexels

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Hat auch der Konzern Fiat Chrysler Automobiles N.V. (kurz FCA) mit Sitz in Amsterdam seine Kunden belogen und betrogen?

„Reuters“ (23.1.2020) teilt unter dem Titel „Diesel-Skandal zieht in Europa immer weitere Kreise“ mit, dass „nach Angaben der niederländischen Verkehrsaufsicht RDW die SUVs von Fiat Chrysler .. gegen Emissionsvorschriften“ verstoßen würden und „repariert werden“ müssten.

Die RDW, das Kürzel steht heute für Dienst Wegverkeer und stand früher für Rijksdienst voor het Wegverkeer, mit Sitz in Zoetermeer, die „als Referenzbehörde für die gesamte EU“ fungiere, „erklärte am Donnerstag, Fiat Chrysler habe bereits eine Software entwickelt, um das Problem zu beheben. Die zum Konzern gehörende Marke Jeep sei angewiesen worden, den Grand Cherokee in die Werkstätten zu rufen.“

Rückruf? Rückruf! – Ein Rückruf nach dem anderen beim Konzern FCA

Genannte wird das Modell Grand Cherokee. Der Jeep Grand Cherokee gilt manchen als SUV der Schickimicki-Mittelklasse und wird von der Jeep-Division/Chrysler im FCA-Konzern hergestellt wird. Der Grand Cherokee für Europa sie laut Wikipedia jedoch „bis 2010 bei Magna Steyr“ mit Sitz in Graz, Österreich „entstanden“, nicht in den VSA.

Der Renegade genannte Kinder-Jeep, den Scherzkekse und Schwachköpfe unter den Hofberichterstattern unter SUV laufen lassen, gehört – großzügig formuliert – zum Klein-SUV-Segment und wurde überwiegend in den VSA entwickelt, auch wenn er in Italien und Brasilien gebaut wird. Für den Renegade gab es auch schon Rückrufe wie beim Grand Cherokee.

Ist das denn alles Schrott, was unter der Marke Jeep verkauft wird? Sie beantworten sich diese Frage bitte höchstselbst.

Der letzte Rückruf datiert vom 21.11.2019. Unter der Überschrift „Jeep: Mehrere Rückrufe für Cherokee-Modelle“ heißt es in „KFZ-Rückrufe“ (22.11.2019): „Fiat Chrysler hat gestern einen größeren Rückruf u.a. für den Jeep Grand Cherokee angekündigt. Siliziumablagerungen an den Kontaktpunkten bestimmter Kraftstoffpumpenrelais könnten den Stromfluss unterbrechen und einen Motorstart verhindern bzw. zum Abwürgen des Aggregats führen, hieß es in einer schriftlichen Konzernmitteilung. Das Problem ist nicht neu. Bereits 2014 und 2015 gab es deswegen auch in Deutschland Rückrufe (Aktionscodes ‚P54‘ und ‚R09‘).“

Jeep scheint sich immer mehr in Richtung Fiat zu bewegen und das Kürzel steht „für in Italien ausreichende Technik“.

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