Raus aus der CDU – Erste Parteiaustritte nach Wahl von AKK oder AKW? Nee!

AKW
Vier Kühltürme eines Kraftwerkes. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der Regel werden Parteitage so inszeniert, dass sie Fortschritt ausstrahlen. Der Parteitag der CDU in Hamburg scheint bei den meisten Mitgliedern und Wählern der CDU mit Stillstand verbunden zu werden.

Und Stillstand bedeutet Rückschritt. In diesem Rückschritt befindet sich die CDU seit ein paar Jahren. Sie verliert Wahlen und hat aus ihrer Mitte eine neue Partei als Alternative für Deutschland (AfD) entstehen lassen. Führende Mitglieder der AfD waren wie Alexander Gauland einst in der CDU. Gauland, der einer von zwei Bundessprechern und einer von zwei Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsfraktion der AfD ist war von 1973 bis 2013 Mitglied der CDU.

Sein Austritt markiert für viele den Niedergang der Christenpartei, von denen sich noch gut die Hälfte zur katholischen Konfession, rund ein Drittel zu einer evangelischen Glaubensrichtung zugehörig fühlen. Zwischen 15 bis 20 Prozent gehören keiner Kirche an und manche Muslime und Juden sind – man mag es kaum glauben – auch dabei, obwohl das Bild von Mensch und Natur eines ist, dass sie als Schöpfung Gottes sieht.

Wie dem auch sei, immer mehr Mitglieder sehen in der CDU keine Partei der Zukunft, schon überhaupt keine, die ein christliches Deutschland erhalten wolle, und wenden sich mit Grausen ab, nachdem über 500 Delegierte von der Ostmutti zu Westmutti wechselten.

Vor allem im Süden der Berliner Republik kocht der Kessel. In „Der Newsticker“ (8.12.2018) heißt es: „‚In Baden-Württemberg haben sich in den letzten Wochen viele Kreisverbände Friedrich Merz als neuen Parteichef gewünscht. Jetzt ist dort natürlich Frustration spürbar‘, sagte Reinhart sagte der „Heilbronner Stimme“. ‚Ich höre heute sogar von Parteiaustritten, weil es Merz nicht geschafft hat. Die Sorge vieler Christdemokraten an der Basis ist doch, dass uns der politische Kurs in Berlin fehlt, um die Erosion an den Rändern zu stoppen.'“

Kritiker des Kurses von AKW, das Kürzel steht für Annegret Kramp-Wer, die mit bürgerlichem Namen Annegret Kramp-Karrenbauer heißt, sehen die CDU im freien Fall. Sie prognostizieren für die CDU bei den Wahlen 2019 Ergebnisse unter der 20-Prozent-Marke.

Im kommenden Jahr stehen nicht nur Wahlen zu Landtagen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen an, sondern beinahe ein Dutzend Kommunalwahlen. An der Basis wächst die Wut über das, was in Berlin entschieden wird. Die Alt- und Regierungspartei CDU wird davon sicherlich nicht profitieren.

Anmerkungen:

Siehe zum Thema auch die Beiträge Mist? CDU wechselt im allgemeinen Absturz die Pferde! – Annegret Kramp-Karrenbauer sitzt nun der Altpartei vor und will Migrationspakt und Masseneinwanderung von Horst-Udo Schneyder und Drei Kandidaten und ein Joker – Die CDU vor der Zerreißprobe von Willy Wimmer im WELTEXPRESS.

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