Niederberger spielt zu Null – Düsseldorfer EG wirft Berliner Eisbären hochkant raus aus Rath

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Eisbären Berlin versus Düsseldorfer EG
Mathias Niederberger, Torhüter der Düsseldorfer EG, wude im Laufe der Begegnung immer besser. © 2017, Foto: Joachim Lenz

Düsseldorf, Deutschland (Weltexpress). Am Freitag besiegte die Düsseldorfer EG (DEG) in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Berliner Eisbären mit 4:0 (1:0,3:0,0:0). Damit ging in der Mehrzweckhalle im Düsseldorfer Stadtteil Rath nicht nur eine kleine Serie von vier Siegen zu Ende, sondern auch das Debüt von Eisbären-Neuzugang Landon Ferraro in die Hose.

Aus einer guten Düsseldorfer Mannschaften ragten vor DEG-Torhüter Mathias Niederberger vor allem Maximilian Kammerer und Alexander Barta heraus. Barta schoss zwar zehn Mal aufs Tor und traf nicht, dafür Kammerer zum 1:0 (2.) und zum 2:0 (31.). Die Entstehung zur 2:0-Führung zwar zum Zungeschnalzen.

Die Vorarbeit kam von Barta, der auch die Vorlage zum 4:0 gab, das Reid Gardiner erzielte (39.). Das zwischenzeitliche 3:0 für die Hausherren erzielte der Norweger Ken Andre Olimb (35.).

Mit oder ohne Ferraro, der sich zuletzt bei den Vancouver Canucks fit hielt und von „angestauter Energie“, die laut „Berliner Kurier“ (12.10.2019) raus wolle, den Eisbären glückte nichts. Der Kanadier Ferraro fiel nur am Anfang auf, als er Tobias Eder gegen die Banden bugsierte. Eder blieb laut „B.Z.“ (18.10.2019) „minutenlang auf dem Eis liegen, geht dann gestützt von Betreuern in die Kabine“. Kopfverletzung! Ferraro, für den Eisbären-Cheftrainer Serge Aubin Verteidiger Florian Kettemer auf die Tribüne verbannte, wurde zum Unmut fast aller der 7.960 Zuschauer nicht auf die Strafbank beordert.

Ohne Verteidiger Kettemer kassierten die Berliner vier Gegentore und mit Stürmer Ferraro ging vorne kein Puck rein. Auffällig auch, dass die Eisbären 28 Strafminuten kassierten, die DEG nur zehn.

Kammerer erklärte nach der Begegnung, dass er mit seinen Kameraden die Berliner nicht ins Spiel haben kommen lassen. „Wir sind 60 Minuten marschiert und haben verdient gewonnen.“ Kann man so sagen.

Nach vier Siegen in Folge, mit denen sich die Berliner vom Tabellenende in den Bereich zwischen Baum und Borke emporkämpften, bekamen sie von der DEG ihre Grenzen aufgezeigt.

Am Sonntag müssen die Eisbären am späten Abend gegen die Nürnberger Ice Tigers ran und gegen Ex-Eisbären Daniel Fischbuch, der für die Nürnberger zu dem wurde, was Leonhard Pföderl laut Eisbären-Manager Stéphane Richer sein solle: ein Torgarant. Ja, Pföderl ist Nationalspieler, aber ein Torgarant?

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