Nächtliche Ausgangssperre in Melbourne, Katastrophenzustand in ganz Viktorien ausgerufen – mehr Befugnisse für Polizisten

Melbourne, Hauptstadt des Staates Victoria in Australien. Quelle: Pixabay, Foto: Rob Lynch

Melbourne, Victoria, Australien (Weltexpress). Im Bundesstaat Viktorien (auch Victoria genannt) im Südosten Australiens, wurde der Katastrophenzustand ausgerufen.

In „N-TV“ (2.8.2020) heißt es unter der Überschrift „Ausgangssperre in Melbourne – Teile Australiens rufen Notstand aus“, dass „angesichts steigender Infektionszahlen … der australische Bundesstaat Victoria den Katastrophenfall ausgerufen und für seine Hauptstadt Melbourne eine nächtliche Ausgangssperre verhängt“ habe. Ab Sonntagabend dürfen die fast fünf Millionen Einwohner der zweitgrößten Stadt des Landes von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr nicht mehr ihre Wohnungen und Häuser verlassen, außer für den Weg zur Arbeit und aus Gründen medizinischer und pflegerischer Versorgung, wie Victorias Regierungschef Daniel Andrews mitteilte. Zudem dürfe nur noch eine Person eines Haushalts einmal am Tag einkaufen gehen…“

Auch im „ORF“ (2.8.2020) wird unter dem Titel „Katastrophenzustand in australischem Staat Victoria“ mitgeteilt, dass „In Melbourne, der Hauptstadt des Bundesstaates, dürfen sich die Menschen nicht mehr als fünf Kilometer von zu Hause entfernen. Es sind die bisher strengsten Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen in dem Bundesstaat zur Eindämmung des Coronavirus. Sie sollen für sechs Wochen bis Mitte September gelten.

Unter der Überschrift „Katastrophenzustand – Ausgangssperren, Hamsterkäufe: Melbourne und Victoria bereiten sich auf Extrem-Lockdown vor“ wird im „Stern“ (2.8.2020) darauf hingewiesen, dass es zu „Hamsterkäufen“ gekommen sei. Auch wird darauf hingewiesen, dass die Polizei „mehr Befugnisse“ erhalten habe, „um die neuen Anweisungen durchzusetzen“.

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