Nach den schweren Erdbeben: Hilfslieferung für tausende Familien in Padang angekommen

Such- und Aufräumarbeiten nach dem schweren Erdbeben in Indonesien.

Die Rettungsarbeiten in der Erdbebenregion gehen weiter. Viele Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Schlimmer als erwartet ist die Lage offenbar in den ländlichen Gebieten. World Vision-Einsatzleiterin Amelia Merrick schätzt, dass in den Bezirken um Padang etwa 80 Prozent der Dörfer zerstört sind: „In einem der großen Krankenhäuser gibt es nicht genug Wasser, um die Patienten zu versorgen und um die chirurgischen Gerät zu waschen. Die Menschen dort brauchen dringend unsere Hilfe.“

Nach offiziellen Angaben sind bei der Katastrophe mindestens 500 Menschen getötet worden. Rund 560.000 sollen betroffen sein, sei es, dass sie Angehörige verloren haben, ihre Häuser zurücklassen mussten und plötzlich obdachlos sind oder dass das Erdbeben ihre Einkommensquellen zunichte gemacht hat und sie mittellos dastehen.

Als Kinderhilfsorganisation setzt sich World Vision besonders für die Kinder im Katastrophengebiet ein. In den nächsten Tagen werden mehrere Kinderbetreuungszentren eingerichtet, in denen Mädchen und Jungen spielen und zur Ruhe kommen können. Vier solcher „Child Friendly Spaces“ befinden sich im Bungus Timur Village, im Kota Padang Distrikt. Dort betreuen World Vision-Mitarbeiter bis zu 750 Kinder, deren Schulgebäude beim Erdbeben zerstört worden sind.

Um betroffene Familien nach der Katastrophe zu unterstützen, bittet World Vision um Spenden auf das Konto des gemeinsamen Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“:

Spendenkonto 10 20 30

Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)

Stichwort „Katastrophen Südostasien“

oder online spenden unter www.aktion-deutschland-hilft.de

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Pressemitteilung World Vision Deutschland e.V. zum Erdbeben in Indonesien vom 04.10.2009.

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