Museum der Ostmoderne oder Dreckscher Löffel gibt den Löffel ab – Noch einmal Pop-up-Ausstellung im Pick-nick in Dresden

Abriss! (Symbolbild) Quelle: Pixabay, Foto: Hands off my tags! Michael Gaida

Dresden, Deutschland (Kulturexpresso). Daß die Tage der einstigen HO-Gaststätte „pick-nick“, auch Pick-nick geschrieben, an der Grunaer Straße in Dresden, im Volksmund auch „Dreckscher Löffel“ genannt, gezählt sind, das ist bekannt, jedenfalls an der Elbe bei Dresden.

Derzeit zeigte das Stadtmuseum seit 4. Juli und noch bis 8. August 2021 eine Pop-up-Ausstellung mit dem reizenden Titel „Zeit-Geschmack? Upcycling Picknick“ in der ehemaligen Selbstbedienungsgaststätte. Laut Pressemitteilung der Museen Dresden vom 28.6.2021 würde „die Geschichte und Nutzung des Gebäudes, Entwürfe von Studierenden der TU Dresden für ein Museum der Ostmoderne sowie die Pläne des Werkstattverfahrens mit dem konkreten Neubauprojekt“ gezeigt.

Weiter im Text: „Das ehem. pick-nick wird in wenigen Monaten abgerissen, daher ist die Ausstellung die letzte Möglichkeit, noch einmal hineinzukommen! Und vor Ort sind noch viele Spuren der wechselvollen Geschichte zu entdecken …“

Entworfen wurde das Gebäude Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von Günter Gruner und Kollegen Landgraf und Löschau. Julian Brendler und andere Ideen im Kopf als die Abrissbirnen.