Mehr als 700.000 Besuche in der Bundeskunsthalle in der Bundesstadt Bonn im Jahr 2011

Bundeskunsthalle in Bonn. © Stadt Bonn, Foto: Michael Sondermann

Spitzenreiter bei den Ausstellungsbesuchen im abgelaufenen Jahr war die Schau „Max Liebermann. Wegbereiter der Moderne“ mit 205.000 Besuchern, gefolgt von der korrespondierenden Gartenpräsentation „Max Liebermann (Weltexpress.info berichtete). Der Künstlergarten auf dem Dach der Bundeskunsthalle“ mit mehr als 136.000 Garteninteressierten. Im kulturhistorischen Bereich erwies sich die Mitte Dezember 2010 eröffnete Ausstellung zur Person Napoléon Bonapartes „Napoleon und Europa. Traum und Trauma“ (bis 25. April 2011) als Besuchermagnet mit insgesamt knapp 130.000 Besuchen, davon gut 10.000 im Dezember 2010 (Weltexpress.info informierte in Bild und Text).

Der zeitgenössische Ausstellungsbereich profilierte sich durch „Heinz Mack. Licht – Raum – Farbe“ mit 25.500 Interessierten, ebenso wie durch die drei Präsentationen zur aktuellen Medienkunst „Echoraum“ mit durchschnittlich 7.500 Besuchern pro Schau. Auch im Jahr 2011 trugen die hochkarätigen Kooperationen mit Institutionen wie dem Musée de l ´Armée in Paris (zu Napoleon), der Hamburger Kunsthalle (zu Max Liebermann) und dem Forschungszentrum Jülich (zu Heinz Mack) zum Erfolg der Ausstellungen bei.

Erfreulich entwickelten sich die Teilnehmerzahlen bei Führungen und bei Workshop- und Rahmenprogrammen. Insbesondere die Napoleon-Schau mit rund 1.900 Buchungen schnitt  im Vergleich überdurchschnittlich hoch ab. Insgesamt wurden mehrere Tausend Führungen und Ausstellungsgespräche sowie mehrere Hundert Workshops vom Bereich Kunstvermittlung und Bildung durchgeführt. Bestehende und neue, auf spezielle Zielgruppen zugeschnittene Veranstaltungsformate wie Tastführungen für Blinde und Sehbehinderte, Führungen in Gebärdensprache und Führungen für Menschen mit Demenz fanden zunehmend Anklang. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland, allen voran aus den Benelux-Ländern und Frankreich, konnte sich abermals steigern und liegt nunmehr bei 12 Prozent aller Besucher. Die Bundeskunsthalle hat auch im abgelaufenen Jahr ihren Auftrag erfüllt, geistige und kulturelle Entwicklungen von nationaler und internationaler Bedeutung sichtbar zu machen.