Malta holt sich die Auswanderer vom Schlepperschiff „Alan Kurdi“ an Land – Merkel-Regierung will „bis zu 40 Personen“ in die BRD holen

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Ein Leuchturm auf Malta. Quelle: Pixabay, Foto: etheriel

Valletta, Malta; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Malta wird dafür gelobt, dass es die die arabischen und afrikanischen Auswanderer, die das Schlepperschiff „Alan Kurdi“ über das Mittelmeer nach Malta brachte, an Land holt. Besonders wird die Regierung der Republik Malta von der Merkel-Regierung gelobt, die weder willens noch in der Lage war, die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland (BRD) zu schützen.

Dass Malta nicht die EU-Außengrenzen schützt, was spielt das noch für eine Rolle? Sie sind seit dem 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union (EU) und haben seit dem 1. Januar 2008 den Euro. Warum müssen sich die Malteser also noch bemühen?!

Laut „Spiegel-Online“ (7.7.2019) werde Malta „alle 65 Migranten an Bord des deutschen Rettungsschiffes „Alan Kurdi“ an Land lassen. Weiter heißt es, dass „insgesamt 123 aus Seenot gerettete Menschen an Land gehen“ können und dass „ein Teil von ihnen … von der ‚Alan Kurdi'“ stamme.

Horst Seehofer (CSU) findet das gut und wolle laut „Frankfurter Allgemeine“ (7.7.2019) „bis zu 40 Personen“ in die BRD holen, statt die illegalen Einwanderer dahin zurückzuschicken, woher sie kommen. Sinngemäß forderte dies Sebastian Kurz (ÖVP), der laut „Welt am Sonntag“ (7.7.2019) von einer „Rückführung nach Libyen“ gesprochen habe.

In der „Frankfurter Allgemeine“ wird darauf hingewiesen, dass „die Entscheidung, die 65 Flüchtlinge an Bord des Schiffes an Land zu bringen, … nach ‚Gesprächen mit der EU-Kommission und der deutschen Regierung‘ gefallen“ sei. Das habe Joseph Muscat als „maltesische Regierungschef“ erklärt.

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