Lohn, Preis und Profit in der Energieindustrie

Flaggen von EU-Staaten.
Flaggen von EU-Staaten in Brüssel. Quelle: Pixabay

Brüssel, Belgien (Weltexpress). Die Regenten der parlamentarischen Republik Ungarn kündigen gegen die Pläne der Bürokraten der EU abgekürzten zwischenstaatlichen Veranstaltung mehrerer Staaten in Europa Widerstand an. Orban-Ungarn will sich das Befehlen aus Brüssel nicht bieten lassen. Er ist nicht der einzige Staats- und Regierungschef, der auf Souveränität setzt.

Unter der Überschrift „Ungarn kündigt Widerstand gegen EU-Klimpläne an“ wird in „Stern“ (21.10.2021) darüber informiert, daß „der ungarische Regierungschef Viktor Orban … die EU-Kommission am Donnerstag beim Brüsseler Gipfel“ aufgerufen habe, „ihre Vorschläge ‚vollständig zu überdenken‘. Teils handele es sich um ‚utopische Phantasien‘, sagte er zu dem Vorschlag, künftig auch den Verkehrssektor und Gebäude in den Emissionshandel einzubeziehen.“

Auch in der „Welt“ (22.10.2021) wird über den Protest der Ungarn berichtet. Unter dem Titel „Ungar kündigt Widerstand gegen EU-Klimapläne an“ wird mitgeteilt, daß „Orban argumentierte“, daß „das Vorhaben … die deutlich gestiegenen Energiepreise weiter“ anheizen und „die europäische Mittelschicht umbringen“ werde.

Daß die Worte von Viktor Orban im direkten Widerspruch zu den Worten von Angela Merkel steht, das wird in beiden Publikationen hervorgehoben. „Merkel (CDU) hatte zuvor betont, der Preisanstieg habe nichts mit den Klimaplänen zu tun und die EU solle ‚besonnen‘ reagieren.“ Womit der Preis zu tun habe, erklärte die Christin aus der BRD nicht.

Streit ist nicht nur vorprogrammiert, sondern auch zum Thema Energie entbrannt. Mehrere Stunden solle sich der Streit um „Energiepreise“ gedreht habe. Eine Einigung ist nicht in Sicht.