Lewandowski hoch vier – Der FC Bayern München gewinnt im Marakana von Belgrad gegen Roter Stern

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Robert Lewandowski (in Kaiserslautern am 27. Mai 2019). Quelle: Wikimedia, CC BY-SA 4.0, Bild: Sven Mandel - Eigenes Werk

Belgrad, Serbien (Weltexpress). Im mit 50.000 Zuschauern gut gefüllten Marakana von Belgrad genannte Stadion, das früher Stadion Roter Stern hießt und seit 2014 Stadion Rajko Mitić, und vor den Glotzen dieser Welt sahen alle eine magische Viertelstunde, in der Robert Lewandowski für den FC Bayern München vier Treffer erzielte und sich damit in die Geschichtsbücher des Fußballs eintrug.

Neben dem Vierfachtorschützen Lewandowski (53., 60., 64. und 67.), der die Tore binnen 14 Minuten erzielte, trafen noch Leon Goretzka (14.) und Corentin Tolisso (89.) in einer nicht nur denkwürdigen sondern einseitigen Begegnung der Champions League (CL) genannten Veranstaltungen der Union Europäischer Fußballverbände (UEF), in der halt nicht nur Meister mitspielen, sondern auch Vizemeister, sogar Dritt- und Vierplatzierte, schlimmer noch: Fünft- und Sechstplatzierte dürfen mitmischen, ja, auch Siebtplatzierte.

Da spielen also Mannschaften mit, die als Verlierer gelten und nicht nur vom Gewinner auf die hinteren Plätze verwiesen wurde, aber auch Meister aus Ligen, die alles andere als konkurrenzfähig zu den besten Ligen in England, Deutschland, Spanien und Italien sind. Nun kann man den ganzen Laden einen Topf voll Scheiße nennen, den wenige zu Geld machen, oder Bier der Brauerei Staatliches Hofbräuhaus in München trinken.

Trinken wir also das Hofbräu Original, Hell, Dunkel und noch viel mehr und lassen wir Lewandowski sprechen beziehungsweise Berichterstatter, die den Polen und die von Hansi Flick trainierten Bayern, die schon jetzt als Erster der Gruppe B nach dem 6:0 (1:0) über Roter Stern Belgrad feststehen, loben.

„Ich weiß nicht, wo das Spiel in meinem Ranking steht. Wichtig war, dass wir überragend gespielt haben. Ich hätte noch zwei Tore schießen können, aber wichtig ist, dass wir Spaß haben. Wir spielen unseren Plan und gehen ins Spiel, um zu gewinnen“, sagte Lewandowski nach gegenüber dem TV-Sender „Sky“ (26.11.2019).

Eigentlich ist Roter Stern im eigenen Stadion, in dem früher über 110.000 Zuschauer Platz fanden, jetzt aber nur bis zu 60.000 Zuschauer, schwer zu besiegen. Nur drei der vorherigen 21 Europacupspiele wurden im Marakana von Belgrad verloren.

Marko Marin, der für Roter Stern spielt, lobte nach der Partie Lewandowski mit den Worten (zitiert nach TZ (27.11.2019) unter dem Titel „Deutlicher FCB-Sieg – Goretzka mit Klartext nach Bayern-Gala: ‚Irgendwann reicht‘s dann auch!'“: „Er gehört zu den Top 3 der Stürmer weltweit.“

Marco Fuchs lobt in „Spiegel-Online“ (26.11.2019) unter der Überschrift „Bayerns Sieg in Belgrad – Lewandowski, Lewandowski, Lewandowski, Lewandowski“ den neuen Cheftrainer: „Der Flick-Zug nimmt weiter Fahrt auf: Viertes Spiel, vierter Sieg, 16:0 Tore, Startrekord für einen Bayern-Trainer – Hansi Flick sammelt Siege und damit Argumente für eine längerfristige Weiterbeschäftigung.“

Und Lewandowski sammelte viele Fans weltweit. Er hätte den sogenannten Ballon d’Or 2019 verdient und nicht schon wieder dieser Messi. Dieser Preis ist wie die CL der UEF: eine Farce.

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