Kommentar: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“? – Keine Zeitungs-GEZ!

Zeitungen - Nachrichten und Informationen auf Papier an einem Kiosk.
Auf die alte Art: Zeitungen - Nachrichten und also Informationen auf Papier an einem Kiosk. Quelle: Pixabay

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Die Lügen- und Lückenpresse von Kapitalisten der Bundesrepublik Deutschland (BRD) schreit nach Geld aus der Staatskasse. Mich Millionen Euro sollen es sein, sondern Milliarden, allerdings nicht nur direkt, sondern auch indirekt – wie bisher. Für Kenner und Kritiker der GEZ abgekürzten Zwangsgebühren für die Staatsmedien der BRD, die nicht nur aus ARD, ZDF und Deutschlandfunk bestehen, wie Naive meinen, sondern aus einem mächtig gewaltigen Komplex von Sendern und Produktionsfirmen sowie sonstigen Dienstleistern, wäre das die Zeitungs-GEZ. Zwangsgebühren für Zeitungen?

Immerhin stellen sich Mitglieder und Mandatsträger einer Partei dagegen. Stephan Brandner, Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD) und des Deutschen Bundestages, stellte der Bundesregierung eine Frage, folgende Frage im April 2021 (Frage Nr. 212): „Wurde inzwischen ein Förderkonzept (vgl. Antwort der Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 53 auf Bundestagsdrucksache 19122308) erarbeitet, nach dem die 220 Mio. Euro Fördermittel verteilt werden sollen, die zur Förderung der Presse bereitgestellt wurden (www.sueddeutsche.de/medien/zeitunqen-foerderunq-subventionen-verlage-1.4954897) und falls ja, welche Zeitungsund Zeitschriftenverlage werden jeweils wie viel von der genannten Fördersumme erhalten (bitte nach den 13 auflagenstärksten Verlagen aufschlüsseln)?“

Die Antwort der Merkel-Regierung, die Aus Mitgliedern der Altparteien CDU, CSU und SPD besteht, gab Staatssekretär Dr. Ulrich Nußbaum mit Schreiben vom 22. April 2021. Die Antwort lautet: „Wegen laufender Gespräche zur Presseverlagsförderung auf politischer Ebene kann derzeit keine konkrete Aussage darüber getroffen werden, wann die derzeit in Abstimmung befindliche Förderrichtlinie veröffentlicht wird. Daher können derzeit auch keine Aussagen dazu getroffen werden, ob und wenn ja welche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage eine Förderung und in welcher Höhe erhalten werden.“

Kapitalisten von Lügen- und Lückenmedien werden mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorzugt gefördert und also finanziert werden. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“? Sicher ist, daß die Herrscher und deren „Heldentaten“ schon jetzt über Gebühr von den Staats- und Kapitalmedien gewürdigt werden. Wir im WELTEXPRESS berichten auch von Schandtaten. Und das ist gut so!

Gut so ist auch, daß Stephan Brandner (AfD) mit offenen Karten spielt und den Nußbaum-Brief mit dem Betreff „Schriftliche Frange an die Bundesregierung im Monat April 2021 Frage Nr 212“ veröffentlichte.