KLM will „Flüge über Teile des Iran vermeiden“ – Fluggesellschaften passen Flugrouten an

KLM. Quelle: Pixabay, Foto: Stefan Schweihofer

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Federal Aviation Administration (FAA) genannte zivile Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) ein Flugverbot für alle in den VSA registrierte Flugzeuge über dem Persischen Golf und dem Golf von Oman erteilt hat, das wird heute im Weltnetz verbreitet.

Neu dürfte die Meldung sein, dass die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt, die Koninklijke Luchtvaart Maatschappij (KLM, deutsch Königliche Luftfahrtgesellschaft) heute mitteilte, auch sie werde als Vorsichtsmaßnahme Flüge über Teile des Iran vermeiden.

Der Hintergrund ist einfach. Die Niederländer sind sensibilisiert. Der Flug MH17 der Malaysia Airlines , der am 17. Juli 2014 in Amsterdam begann und in Kuala Lumpur enden sollte, wurde über dem Kriegsgebiet im Osten der Ukraine gestoppt. Das Flugzeug wurde abgeschossen. Alle Insassen, darunter vor allem niederländische Staatsbürger, kamen ums Leben.

Über Kriegsgebiete zu fliegen ist verantwortungslos.

Mittlerweile wird auf „Onvista“ (21.6.2019) mitgeteilt, dass „die australische Qantas … am Freitag“ erklärte, „sie passe Flugrouten so an, dass ihre Maschinen das Gebiet nicht mehr überquerten. Auch Flugzeuge von Malaysia Airlines sollen es meiden.“

Singapore Airlines teilte mit, dass sie ebenfalls ihre Flugpläne anpassen werde.

Fluglinien aus Japan und den VSA erklärten, sie würden den Iran nicht mehr anfliegen.

Experten rechnen damit, dass im Laufe des Tages viele Fluggesellschaften ihre Flugrouten anpassen werden.

Anmerkung:

Siehe auch den Beitrag FAA erteilt Flugverbot über dem Persischem Golf und dem Golf von Oman – VSA erneut im Kriegsmodus – Dieses Mal soll der Iran bombardiert werden von Mats Marder.

Vorheriger ArtikelFAA erteilt Flugverbot über dem Persischem Golf und dem Golf von Oman – VSA erneut im Kriegsmodus – Dieses Mal soll der Iran bombardiert werden
Nächster ArtikelTurbulenzen am Luftfahrthimmel über Europa – Auch Eurowings droht der Rotstift