Berlin, BRD (Weltexpress). Daß „Kinder aus ärmeren Familien … deutlich seltener eine Kita“ besuchen würden, das steht bereits im Betreff einer mit gesinnungsgeladenem Geschlechtergeschmiere durchseuchten Pressemitteilung aus dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. vom 22.9.2026.
Nun mag man sich streiten, ob es richtig und wichtig ist, daß Kleinkinder unter drei Jahren aus der Familie gerissen und in eine Kindertagesstätte (Kita) gesteckt und dort aufbewahrt werden, während die Eltern sich nicht um die Kinder kümmern und Ruhm, Ehre und Geld hinterherjagen. Doch das ist nicht das Thema beim erwähnten Verein. In der besagten Pressemitteilung wird anderes thematisiert und Henning Hermes als sogenannter „ifo-Bildungsforscher“ (Eigenschreibweise wie folgt zitiert: „Das Problem ist in erster Linie kein mangelnder Wille der Eltern. Viele benachteiligte Familien wünschen sich ausdrücklich eine Betreuung für ihr Kind. Sie scheitern jedoch an fehlenden Plätzen, zu hohen Kosten und komplizierten Anmeldeverfahren.“
Daß „als wichtigste Hürde … die Autoren“, die eine „OECD-Daten für europäische Länder auswertet“ hätten, „das fehlende Platzangebot, das eng mit dem Personalmangel und der vergleichsweise geringen Bezahlung von Erzieher*innen zusammenhängt“ nenne, das sei hiermit erwähnt und auch dies: „Hinzu kommen die Kosten, komplizierte und uneinheitliche Anmeldeverfahren sowie fehlende Informationen. Bis zu einem Viertel der einkommensschwachen Haushalte gibt an, den Betreuungsbedarf aus finanziellen Gründen nicht decken zu können.“
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