IS greift Kabul an – Raketen auf den Palast des Bürgermeisters

Teppichverkäufer in Kabul. Quelle: Pixabay, Foto: Jana

Kabul, Afghanistan (Weltexpress). In den Lügen- und Lückenmedien wird der Palast Präsidentenpalast genannt und behauptet, Aschraf Ghani, dessen Stammesname Ahmadsa gerne weggelassen wird, so als sei das unwichtig, sei der Präsident. Nun, in Wirklichkeit ist Ghani zwar keine Null, aber nicht mehr als ein Bürgermeister. Davon gibt es in Kabul gleich zwei. Der andere ist Abdullah Abdullah, der sich auch schon einmal zum Präsidenten ernannte und ernennen ließ.

Als Gefolgsmann von Ahmad Schah Massoud, dem angeblich größten Mudschaheddin aller Zeiten (GröMaZ) ist er am Hindukusch ein starker Mann, eigentlich stärker als der andere. GröMaZ kämpfte nicht nur gegen Soldaten und Offiziere der Roten Armee, sondern auch gegen solche der Taliban. Abdullah läßt kämpfen und verhandeln.

Diese schickten heute Raketen Richtung Kabul. Drei seien laut „Tagesschau/ARD“ (20.7.2021) unter der Überschrift „Afghanistan – Präsidentenpalast unter Beschuss“ angeblich „nahe des Präsidentenpalastes drei Raketen eingeschlagen“. Dazu heißt es ferner: „Der Präsidentenpalast befindet sich in der sogenannten Grünen Zone Kabuls und ist unter anderem mit Stacheldraht und Betonmauern gesichert. Die umliegenden Straßen sind abgesperrt.“

„Grüne Zone“ ist gut. Die Gegend scheint genau so gut gesichert zu sein wie Fort Knox in Kentucky, VSA (freue sich, wer`s kennt). So und nicht anders wurde immer gesagt und geschrieben. Doch da war nach der Invasion und während der Besatzung.

Zum Angriff bekannte sich der IS. Taliban, die Ghani verantwortlich machte, aber nicht Abdullah, hätten laut „Tagesschau/ARD) erklärt, „mit dem Raketenangriff nichts zu tun zu haben“.