Immer mehr Syrer wollen zurück in ihre Heimat, doch die Heimkehr nach Syrien wird systematisch verhindert

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Ein Blick auf Aleppo. Quelle: Pixabay, Foto: Karl Forster

Damaskus, Syrien; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass mehr als 35.500 Syrer auf eigene Faust zurück in ihre Heimat kehrt, darüber wird durchaus berichtet, zwar nicht flächendeckend, aber hier und dort wird auf die Zahlen des Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen hervorgehe.

Die „Deutsche Welle“ (DW, 5.7.2019) meldet unter der Überschrift „Immer mehr syrische Flüchtlinge wollen zurück in die Heimat“, dass „der Abschiebestopp nach Syrien bei der Innenministerkonferenz verlängert“ wurde und die Merkel-Regierung aus CDU, CSU und SPD der „Auffassung“ sei, „dass die Bedingungen für eine Rückkehr der Ausländer, der Flüchtlingen nach Syrien aufgrund der bestehenden Sicherheitsrisiken nicht gegeben seien“.

Offensichtlicht sind Tausende Syrer anderer Meinung. Sie zieht es zurück. In fast allen Dörfer und Städten, die unter Kontrolle der Assad-Regierung stehen, herrscht Frieden und kein Krieg. Doch darüber und über den Aufbau wird selten berichtet. Statt die „etwa 780.000 … nach Deutschland“ illegal eingewanderten Syrer zum Aufbau und zur Verteidigung ihres Staates zurückzuschicken, von dem man bei der „DW“ meint, dass dort „Bürgerkrieg“ herrsche. In Wahrheit wurde Syrien angegriffen. Unter Fürhrung der Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) sollte ein Regierungswechsel stattfinden. Den Beteiligten ging es um Öl und Pipelines. Doch die Russische Föderation und der Iran stellten sich auf die Seite der Regierung unter Baschar al-Assad. Bis heute findet in Teilen Syrien ein Stellvertreterkrieg statt. In Teilen!

Der Angriff der VSA und seiner Vasallen führte zu fast 6 Millionen Flüchtlingen, von denen erst 173.000 zurückgekehrten. Nicht nur die Merkel-Regierung, auch die Internationale Organisation für Migration verhindert die Rückkehr der Syrer (und solcher, die sich als Syrer ausgaben) in die Heimat.

Mitarbeiter von Medico International hetzen und nennen eventuelle Unterstützung für Syrer, die nach Hause wollen, „Starthilfe in den Tod“.

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