Im Rudel gegen Russland – EUROpäer heulen im Interesse der USA

Bei Putin gelingt der ehrenwerten Politgesellschaft aus dem „Westen“ das Geschäft in diesen Wochen weit weniger und kurzum wird klar, dass Staaten Interessen und keine Freunde haben.

In Sachen Ukraine hatten weder Frankreich noch Deutschland sondern die USA das stärkste Interesse. Die USA waren es, die den Staatsstreich bestellt und bezahlt haben. Doch Washington hat die Kontrolle über die politische Lage in Kiew, in der Ukraine verloren. Nach erfolgtem Rechtsruck und bevorstehendem Staatsbankrott wird die Ukraine für die Europäische Union (EU) von einem Absatzmarkt für Waren und Dienstleistungen zu einem unverdaulichen Brocken.

Auf dem bevorstehenden EU-Sondergipfel wird die deutsche Bundesregierung avisierte Kredite in Höhe mehrerer Milliarden Euro für die nicht gewählte Umsturz-Regierung genehmigen. Damit scheint sich die EU einerseits ein EU-freundliches Regime mit Rechtsradikalen und Rechtsextremen in Kiew zu erkaufen, zudem stimmt es Oligarchen wie Julia Timoschenko, die riesige Vermögen nach der Implosion der Sowjetunion aus „Volkseigentum“ anhäuften, EU-freundlich, doch andererseits spielt die EU Arzt am Kiewer Krankenbett und bindet sich mit der Ukraine einen weiteren Klotz ans Bein. Der Euro droht damit zu versinken, zu verschwinden.

Beim Wirtschaftskrieg zwischen Dollar und Euro ist dient das dem Interesse der USA, in denen immer noch die überwältigende Mehrheit der Multinationalen Konzerne ihren Sitz haben. Die USA wollen kein starkes Europa. Dazu muss Europa politisch nationalstaatlich gespalten bleiben und wirtschaftlich gespalten werden, der Euro scheitern. Divide et impera.

Die Rückkehr zu nationalen Währungen in Europa würde die Deutsche Mark des 21. Jahrhunderts bringen und die wäre stark, würde steigen. Viele Länder Europas würden ihre Währungen wie ab Mitte des 20. Jahrhundert daran koppeln mit gelegentlichen Auf- und Abwertungen.

Die Absatzmärkte für Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland würden schnell schrumpfen. Die Industrieproduktion einbrechen. Nicht nur EU-Europa sondern Deutschland als stärkster europäischer Konkurrent der USA würde gigantisch geschwächt.

In der Triade Nordamerika, Westeuropa und Pazifisches Becken könnten die USA sich verstärkt nach Westen wenden und für ihre Interessen kämpfen sowie gleichzeitig Richtung Osten vorrücken. Pentagon will militärisch Kooperation mit Polen und Baltikum erweitern.

Das weltweite Raketenabwehrsystem der USA rückt noch näher an Russland ran. Neben Stationierungen in Polen liegen scheinbar auch Pläne über Stationierungen in der Ukraine in US-amerikanischen Schubladen allzeit bereit, herausgeholt zu werden. Zusätzlich weiten die USA die Militarisierung des Weltraums über Russland aus. Moskau mit seinem eurasischen Interesse wird geopolitisch eingekesselt.

Propagandistisch und provokativ schlagen aktuell der amtierende US-Außenminister John Kerry und die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton, der Ambitionen als nächste US-Präsidenten nachgesagt werden, auf Russland und Putin drauf. Putin wird mit Hitler verglichen.

Den Kalten Krieg, den Kerry, Clinton und Konsorten den Russen unterstellen, führen sie selbst. Die Dämonisierung Russland, seines Präsidenten und seiner Regierung dient dazu, den Anrainerstaaten das Fürchten zu lehren, um mit der NATO einzumarschieren, und dies in einer Agitprop-Aktion totaler Reklame dem eigenen Staats- und vor allem Wahlvolk schmackhaft zu machen.

Die Rechten in Kiew wurden von den USA gefördert, die jetzt in der Ukraine lebenden Russen und russische Interessen zu gefährden. Denkmäler für die Befreier der Ukraine von den Hitler-Faschisten wurden zerstört, Rechte der Russen werden eingeschränkt, Russisch als Amtssprache soll abgeschafft und nur noch Ukrainisch gesprochen werden. Die kalkulierte Reaktion der Russen dient der Dämonisierung.

Die EUROpäer, allen voran die Deutschen, heulen im Rudel gegen Russland. Damit dienen diese Heulsusen – gewollt oder ungewollt – den Interessen der USA, sind Figuren auf dem geopolitischen Schachbrett der USA beim der Partie Obama gegen Putin. Die Bauern werden zuerst geopfert.

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