Berlin, BRD (Weltexpress). Bis kurz vor Schluß war das Punktspiel in der Handball-Bundesliga zwischen einer Auswahl der Füchse Berlin Handball GmbH und der VfL Handball Gummersbach GmbH, umkämpft. Nach dem Zwischenstand von 25:25 hatten sie die Nase vorn und gewannen am Ende in der mit 9 000 Zuschauern Max-Schmeling-Halle, die bei eimspielen als Fuchsbau bezeichnet wird, 28:26 (12:12).
Die Stimmung im Fuchsbau war angesichts des Pokalsieges ausgezeichnet. Die Spieler veranstalteten zwar kein Schützenfest, sondern viel Kampf und Krampf, aber die Gäste schafften nur selten einen Ausgleichstreffer, nie eine Führung.
Beim Heimsieg ragte vor allem Mathias Gidsel heraus, der elf Treffer erziele und zudem mehrere Vorlagen gabe. Auch Lasse Bredekjaer Andersson war mit fünf Treffern am Erfolg stark beteiligt. Beim Gegner aus Gummersbach ragten gleichermaßen Kay Smits, Ellidi Snaer Vidarsson, Miro Schluroff und Kentin Mahé heraus. Herauszustellen ist jedoch weniger der Angriff als vielmehr die Abwehr. Wer die Berliner Füchse unter der Markte von 30 Toren hält, der muß mehr als manches richtig machen.
Daten zum Spiel
Füchse Berlin Handball GmbH: Ludwig, Milosavljev (19 Paraden); Darj (1), Prantner, Andersson (5), Ariño, Grøndahl (2/2), Lichtlein (3), Gidsel (11), Freihöfer (2/1), Cehte, Pichiri, Langhoff (2), Herburger (1), av Teigum, Marsenić (1).
VfL Handball Gummersbach GmbH: Kuzmanović (12 Paraden), Obling (1); Vidarsson (4), Kodrin (1), Vujović (1/1), Blohme (2), Häseler, Einarsson, Schluroff (4), Hallbäck (2), Mahé (4), Horzen (3), Kiesler, Smits (5), Zeman.






