Hamburg pur: ohne Reeperbahn, Soul Kitchen und das angeblich angelsächsische Flair „Hamburger Ansichten. Maler sehen ihre Stadt“ in der Hamburger Kunsthalle

Max Liebermann (1847 - 1935), Terrasse im Restaurant Jacob , 1902/03, Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Frankfurt am Main (Weltexpress) – Das war eine gute Idee, im Eingangsbereich einen riesigen älteren Stadtplan anzubringen, in dem schon optisch klar wird, um was es beim Thema „Hamburg“ geht: um Wasser. Unglaublich, welche Dominanz die blauen Flächen von Außenalster über Binnenalster und Norderelbe ausstrahlen. Das findet seine Korrespondenz in den Bildern der Ausstellung, die den auswärtigen Besucher durch Zweierlei überraschen, wie unglaublich oft Hamburg in einem Zeitraum von 30 Jahren vor und nach der Jahrhundertwende 1900 gemalt wurde und welche berühmten deutschen – Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt – und hauptsächlich französischen Künstler – Pierre Bonnard und Edouard Vuillard – Details oder ganze Sichten auf Hamburg auf die Leinwand bannten.

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