Görlitz: Pensionopolis an der Neiße

Blick über den Marienplatz mit dem Dicken Turm

Berlin (Weltexpress) – Im Oktober 2008 wanderte eine Meldung der Presseagentur AFP/Reuters durch die neuen Bundesländer, und verkündete vollmundig: „Westdeutsche Rentner zieht es in den Osten“. Besonders beliebt als Alterssitz seien Rügen, Berlin, Potsdam und Görlitz. So hieß es. Die östliche Stadt Deutschlands war schon einmal, vor gut 100 Jahren, das Mekka ausgedienter Offiziere, verdienstvoller Beamter und anderer betuchter Pensionäre gewesen. Steuerliche Vorteile hatten die Ruheständler an die Neiße gelockt. Bald schon hieß Görlitz in aller Munde nur Pensionopolis.

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