Gesinnungsurteil in Istanbul gegen den Journalisten Can Dündar

Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit mit Augenbinde. Quelle: Pixabay, Foto: S. Hermann und F. Richter

Istanbul, Türkei; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Türken-Freunde der Christen und Sozen, Sozialisten und Kleinbürgergrünen der Altparteien CDU, CSU, SPD sowie Bündnis 90/Die Grünen, allesamt Parteien der Umvolkung der BRD, werden sich nicht oder wenig darum scheren, dass Can Dündar heute in Istanbul, einst Konstantinopel, heute Teil der Erdogan-Türkei, zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt wurde und zwar wegen Spionage und Terrorunterstützung.

Unter der Überschrift „Urteil in der Türkei – Mehr als 27 Jahre Haft für Can Dündar“ wird im Staatsmedium „ZDF“ (23.12.2020) mitgeteilt, dass „Dündar … am Mittwoch eine Strafe von 18 Jahren und neun Monaten“ erhalten habe, „weil er nach Ansicht der Richter Staatsgeheimnisse mit dem Ziel der militärischen und politischen Spionage erhalten hatte. Das Gericht verurteilte ihn zudem zu acht Jahren und neun Monaten Haft wegen Terrorunterstützung, wie aus dem Protokoll hervorging.“

Gut für Dündar, dass er seit Spätsommer 2016 im Exil in der BRD lebt. Schlecht für die Deutschen, dass der Antideutsche Dündar nicht der einzige Türke ist. Mit Millionen Türken, Arabern, Afrikanern wird die BRD umvolkt und mohammedanisiert.

Dass das Gericht „Dündars Festnahme“ anordnete, das wird u.a. auch in „Welt“ (23.12.2020) mitgeteilt. Unter der Überschrift „Journalist Can Dündar in Türkei zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt“ heißt es weiter: „Hintergrund des Verfahrens gegen Dündar ist ein Zeitungsbericht aus dem Jahr 2015, in dem die regierungskritische Zeitung „Cumhuriyet“ geheime Informationen veröffentlichte, die Waffenlieferungen der Regierung an Rebellen in Syrien belegen sollten. Damals war Dündar Chefredakteur der ‚Cumhuriyet‘.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Veröffentlich des Artikel heftig kritisiert. Erdogan beschuldigte Dündar, ein ‚Agent‘ zu sein, der ‚Staatsgeheimnisse‘ preisgegeben habe. Er erstattete Strafanzeige gegen Dündar und den Chef des Ankara-Büros der Zeitung, Erdem Gül.“

Dündar und andere deckten auf, dass die Merkel-Regierung mit Mitgliedern der Altparteien CDU, CSU und SPD Waffen und Geld in die Erdogan-Türkei schickt, die damit in kalte und heiße Kriege zieht. Nicht nur aus der BRD werden Waffen und Munition in die Türkei geliefert, sondern auch aus anderen Staaten. Aus der Türkei wiederum gehen Waffen und Munition an islamische Kampf- und Terrororganisationen.“

Waffen und Geld aus der BRD helfen den Erdogan-Türken zudem, Kurden in den von Türken besetzten Gebieten Kurdistans zu unterdrücken. Damit wird auch der Krieg gegen Kurden in Rojava und Aleviten in Syrien geführt sowie gegen Armenier auch in Arzach. Sie alle sind traditionelle Feinde der Türken, die in diesen Teil der Welt vorgedrungen sind. Nur gegen die Helenen/Griechen trauen sich die Türken (noch) nicht, denn die können im kalten und heißen Krieg mehr oder weniger mithalten.