G20 in Osaka: Ein Handschlag zwischen Donald Trump und Xi Jinping scheint sicher – Werden sich diese beiden Oberbefehlshaber im Handelskrieg auch einig?

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Handschlag. Quelle: Pixabay

Osaka, Japan; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Beim G20 genannten Großgipfel von Staats- und Regierungschefs dreht sich alles um Donald Trump, so scheint es jedenfalls, wenn man sich die Weltpresse anschaut. Demnach drohe der Handelskrieg, den die Vereinigten Staaten von Amerika (VSA oder auch USA) führen, vor allem der mit der Volksrepublik China, zum alles beherrschenden Thema zu werden.

In „Tagesschau“ (27.6.2019) heißt es dazu, dass „das Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping … eigentlich am Rande des G20-Gipfels“ stattfinden solle, „aber jetzt schon im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses“ stünde. „Kann ein Handelskrieg zwischen den beiden wichtigsten Wirtschaftsmächten der Welt noch vermieden werden?“ Die Frage ist dämlich, denn er findet schon statt.

Deswegen weist „Reuters“ (27.6.2019) auch auf „Meldungen über einen möglichen Burgfrieden im Handelsstreit“ hin, welche die Runde durch die Redaktionen machen würden. Zitat: „Eine vorläufige Vereinbarung sehe vor, dass die USA vorerst auf angedrohte Zölle auf zusätzliche chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verzichteten, berichtete die ‚South China Morning Post‘ am Donnerstag unter Berufung auf Insider.“ Ob Trump der Vereinbarung zustimme, das steht in den Sternen. Ein Handschlag zwischen Donald Trump und Xi Jinping scheint sicher.

Trump könnte sich mit Xi vertragen, aber auch mit anderen anlegen. Laut „Spiegel-Online“ (27.6.2019) störe sich der VS-Präsident „an den hohen Abgaben, die die indische Regierung für Importwaren aus den USA erhebt. Er freue sich darauf, mit dem indischen Premierminister Narendra Modi darüber zu sprechen, dass Indien seit Jahren ’sehr hohe Zölle gegen die Vereinigten Staaten‘ erhebe und diese erst kürzlich wieder erhöht habe, schrieb Trump am Donnerstag an Bord der Air Force One auf dem Weg zum G-20-Gipfel im japanischen Osaka auf Twitter.“

Nebenbei bemerkt fliegt die Luftwaffe Merkel mit Delegation zum G20-Gipfel nach Japan und zwar mit zwei Airbussen aus Angst vor einer erneuten Panne. Die Deutschen machen sich also schon vorab zur Lachnummer. Auch mit zwei Flugzeugen könnte der Gipfel für Angela Merkel (CDU) zu einer Zitterpartie werden. Sie gilt politisch und gesundheitlich als angeschlagen und weder Trump noch gewachsen.

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