Freiheitskämpfer im Donbass: 30 Zivilisten der Volksrepublik Donezk durch ukrainisches Artilleriefeuer getötet

Tote Zivilisten? Bei den Hofberichterstattern der "westlichen Welt" der Atlantiker ist das oft kein Wort Wert. Seit Amnesty International (AI) jedoch kürzlich einen Bericht vorlegte wird nachgelegt.

http://www.amnesty.org/en/news/ukraine-mounting-evidence-abduction-and-torture-2014-07-11

Die Putschregierung in Kiew mit ihrem Milliarden Euro reichen Schokoladenkönig statt der Gasprinzessin als Präsident hat die Lage im Land so weit eskaliert, dass die meisten Meschen im Osten der Ukraine nicht mehr unter Kiewer Kontrolle und Befehl leben und arbeiten wollten, sich für unabhängig erklärten und eine freie Republiken ausriefen. Neben der Volksrepublik von Lugansk existiert die Volksrepublik von Donezk. Beide wurden nach der Proklamation von den nationalistisch-faschistischen Kräften aus Kiew angegriffen.

Dass dieser Krieg ein Krieg und kein Ponyhof ist, das legt AI nun nahe. Die ARD sekundiert: "Obwohl keine genauen Zahlen vorliegen, sei von Hunderten Entführungen in der Ostukraine auszugehen. Opfer seien oftmals Zivilisten. Die Gewalt der bewaffneten Separatisten treffe dabei nicht nur politische Gegner, sondern diene auch dazu, "die Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und zu kontrollieren", heißt es im Bericht. Die Erpressung von Lösegeld sei ebenfalls ein Motiv. Mancherorts – wie in der Schwarzmeerstadt Mariupol – seien zudem weit und breit keine Polizisten oder Soldaten zu sehen gewesen. Dadurch herrsche "ein Vakuum, was Sicherheit und Autorität angeht", erklärte Amnesty. "Die Angst vor Repressalien, Entführungen und Folter" sei bei den Menschen "allgegenwärtig".

„Nach den jüngsten Angaben wurden in Marjinka 30 Zivilisten durch den Beschuss der ukrainischen Armee getötet. Die Trümmer werden weiter durchsucht“, teilte die DVR via Twitter mit. Das ist Massenmord an der Zivilbevölkerung im Sinne der Hitler-Hetze, die der Schokoladenkönig auf dem Präsidententhron forderte, als er davon krakelte, für einen toten Soldaten seiner angreifenden Armee müsse man ihm 100 tote "Terroristen", wie er die Freiheitskämpfer des Donbass nennt, bringen.

Das ukrainische Militär hatte am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag Marjinka unter Artilleriebeschuss genommen. Die Volkswehr berichtete zunächst von vier zivilen Todesopfern. Eine Futterfabrik, eine Molkerei und eine Reifenfabrik wurden beschädigt. Die Wasserversorgung brach zusammen. Das Gebäude eines Kinderheimes soll zerbombt worden sein. Kurz: Die Faschisten in Kiew führen einen totalen Krieg gegen den Freiheitskampf des Donbass.

Mit Material von AI, ARD und RIA Novosti

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