Ewige Umvolkung – Tausende marschierten im Troß in Tapachula, VMS, los Richtung VSA

Mexiko
Eine Fahne von Mexiko flattert im Wind. Quelle: Pixabay, BU: Horst-Udo Schneyder

Tapachula, VMS; Washington, VSA (Weltexpress). In den Vereinigten Mexikanischen Staaten (VMS) ist zwar nicht die Hölle los, nicht überall, aber an vielen Orten nicht viel. Mit „zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel“ beschreiben viele Personen in verschiedenen Regionen der VMS die Lage als landlose Lohnarbeiter.

In einer trostlosen Gegend des Bundesstaates Chiapas liegt Tapachula. Diese Stadt gilt dennoch als die wirtschaftlich bedeutendste des Bundesstaates, in der vor allem Mestizen und also Mischlinge leben. Tausende haben sich nun auf den Weg Richtung VSA gemacht.

Unter der Überschrift „Südmexiko – Tausende Migranten ziehen los zur US-Grenze“ wird in „Spiegel“ (7.3.2022) über den Migrantentross berichtet. Dazu heißt es: „Die Migranten stammen hauptsächlich aus Venezuela. Mindestens 6000 waren nach örtlichen Medienberichten unterwegs, Aktivisten sprachen von mehr als 10.000 Menschen.“

Daß die Regenten der VMS weder willens noch in der Lage sind, ihre Grenzen zu schützen, das wissen Kenner und Kritiker. In „RT DE“ (7.3.2022) wird unter dem Titel „Tausende von Migranten starten in Mexiko erneut ‚Karawane‘ mit dem Ziel USA“ mitgeteilt: „Die Migrantenkarawanen, die Mexiko durchqueren, sorgen seit der Ära von US-Präsident Donald Trump (2017-2021) für Spannungen mit den USA. Die Zahl der Menschen, die nach der Flucht vor Armut und Gewalt in Mittelamerika und Haiti versuchen, in die USA zu gelangen, steigt seit Monaten stetig an.“

Kenner und Kritiker sprechen und schreiben seit Jahren von wachsenden Spannungen in den VSA und von einer inneren Zerrissenheit des nordamerikanischen Reiches, auch imperialistisches Imperium genannt.

Vorheriger ArtikelJoseph Biden ruft den Energie-Notstand in den VSA aus
Nächster ArtikelMißtrauensvotum gegen Boris Johnson scheitert kläglich