Erbgutanalysen, Künstliche Intelligenz und Big Data oder 200 Millionen Euro für Suche nach Mutationen

RNA-Viren in einer Ansicht. Quelle: Spektrum.de

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Merkel-Reigerung Labore verpflichten möchte, „gezielt nach hochansteckenden Virusmutationen zu suchen“, das berichten verschiedene Publikationen in den alten und neuen Medien.

Richard Friebe teilt unter der Überschrift „Konsequentere und intelligentere Corona-Bekämpfung – Die neue Mutante ist schnell – wir müssen schneller sein“ im „Tagesspiegel“ (11.1.2021) mit: „Je mehr Menschen sich infizieren, desto mehr Mutationen bilden sich. Und die Chance, das problematische Mutationen darunter sind, steigt mit jeder neuen infizierten Person. Überall auf der Welt.“ Das war schon immer so. Seit seit Menschengedenken ist das so. Was soll also das Geschreibe?

Wenn man den Artikel „Bund zahlt 200 Euro je untersuchter Probe – Labore sollen bundesweit nach Corona-Mutationen suchen“ von Georg Ismer im „Tagesspiegel“ (11.1.2021) liest. Darin heißt es: „Jedes Labor soll 200 Euro je Sequenzierung bekommen. Das ist bewusst großzügig gestaltet, damit möglichst viele stattfinden. Labore sollen das Untersuchungsmaterial und Isolate von Krankheitserregern auf SARS-CoV-2 untersuchen und eine Genomsequenzierung vornehmen. Die Daten sollen dann an das RKI geschickt werden, um einen bundesweiten Überblick zu haben.“

Insgesamt sollen vorerst „200 Millionen Euro zur Verfügung“ gestellt werden. Mehr Subventionierung der Gensequenzierung geht nicht. Das große Zusammenspiel von Erbgutanalysen, Künstlicher Intelligenz und Big Data soll verschärft werden.